Neue Spielzeit in Ganderkesee Niederdeutsches Theater hat treues Publikum

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Die Speelkoppel Hoyerswege ist ein echter Besuchermagnet. In diesem Jahr bringen sie das Stück „De Neegste bidde“ auf die Bühne. Archivfoto: Thorsten KonkelDie Speelkoppel Hoyerswege ist ein echter Besuchermagnet. In diesem Jahr bringen sie das Stück „De Neegste bidde“ auf die Bühne. Archivfoto: Thorsten Konkel

Ganderkesee. Die Saison des Niederdeutschen Theaters Ganderkesee beginnt am Freitag, 9. November, in der Aula des Gymnasiums. Sechs Ensembles aus der Region treten in der Gemeinde auf.

Ungeduldig warten die Stammgäste bereits auf die neue Spielzeit des Niederdeutschen Theaters in Ganderkesee: „Wir bekommen viele Anrufe, wann die Saison startet“, sagt Dr. Wiebke Steinmetz von der regioVHS, die den Spielplan zusammengestellt hat. In einem Monat geht es endlich los, und am Donnerstag hat Wiebke Steinmetz den Spielplan vorgestellt.

Sechs Stücke von Ensembles aus der Region

Eingeläutet wird die Saison am Freitag, 9. November, mit dem Schwank „Een Millionär in`t Huus“ von den Spaßmaaker aus Großenkneten. Darin sucht der geizige Gastwirt Peter in seinem Mietshaus verzweifelt nach einem Millionär. Darauf folgen fünf Komödien. Am Freitag, 23. November, ist die Speelkoppel Dötlingen und zu Gast und am Freitag, 30. November, tritt die Speelkoppel Hatterwörsch auf. Nachdem erfolgreichen Auftritt im vergangenen Jahr bringen die Schauspieler aus Hatterwüsting nun das Stück „Elvis för Profis“ auf die Bühne. Darin sucht Doro nach Elvis, denn davon kann sie niemand abbringen, der Superstar lebt. Nach der rasanten Komödie müssen sich Theaterfans mehr als zwei Monate gedulden: Am Freitag, 8. Februar, kommt die Korsosbarger Speeldeel in die Gemeinde.

Speelkoppel Hoyerswege ist Publikumsmagnet

Auf einen echten Publikumsliebling, die Speelkoppel Hoyerswege, können sich die Besucher am 8. März freuen. Ihr Stück „De Neegste bidde“ handelt von einem Dorfarzt, der mit allerlei Kräutern an seinen Patienten experimentiert. „Sie haben einen Heimvorteil und sind total beliebt“, sagt Steinmetz. Die Spielzeit schließt das Ensemble aus Lintel am 15. März. In ihrem Stück wird Sohn Robert bei seinem Wochenendtrip in einer einsamen Hütte von unliebsamen Verwandten überrascht. „Ich würde mir wünschen, dass wir jeden Monat ein Stück zeigen könnten“, bedauert Steinmetz. Bei den Ensembles handle es sich aber ausschließlich um ehrenamtliche Schauspieler, die die Auftritte für sich planen.

Auch in diesem Jahr erwartet Steinmetz wieder zahlreiche Besucher. „Wir haben ein sehr treues Publikum“, erläutert Steinmetz und ergänzt: „Es geht auch nicht nur um das Stück, sondern auch um Unterhaltung und Zusammensein.“ In der vergangenen Theatersaison besuchten 844 Freunde der plattdeutschen Sprache die sechs Aufführungen. Das waren im Schnitt 140 Besucher pro Vorstellung. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet Steinmetz einen leichten Rückgang: Da kamen noch 146 Besucher ins Theater. Auch bei den Abo-Karten gab es einen leichten Rückgang. Das Ticket wurde im vergangenen Jahr 99 Mal verkauft (2017: 102).

Karten ab sofort erhältlich

Dabei gibt es einige Vorteile gegenüber der Einzelkarte. Abonnenten sparen fast 15 Prozent und die Karte ist übertragbar. Außerdem wird ein Stammplatz für die gesamte Spielzeit reserviert. Der Preis beträgt 39 Euro und ist gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben. Abonnenten können bis zum 1. November im Kulturhaus Müller jeweils montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 12 Uhr ihre Karten vorbestellen. Auch der Preis der Einzelkarte hat sich nicht verändert. Sie kostet 7,50 Euro und ist auch an der Abendkasse erhältlich.


Alle Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr in der Aula des Ganderkeseer Gymnasiums, Am Steinacker 12.

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