Auf A1-Rastanlage Wildeshausen Unfallfahrer weist sich mit gefälschten Dokumenten aus

Nach einem Verkehrsunfall auf dem Gelände der Tank- und Rastanlage Wildeshausen hat sich ein Sattelzugfahrer am Dienstag mit gefälschten Dokumenten ausweisen wollen. Symbolfoto:  Armin Weigel /dpaNach einem Verkehrsunfall auf dem Gelände der Tank- und Rastanlage Wildeshausen hat sich ein Sattelzugfahrer am Dienstag mit gefälschten Dokumenten ausweisen wollen. Symbolfoto: Armin Weigel /dpa

Dötlingen. Nach einem Verkehrsunfall auf dem Gelände der A1-Tank- und Rastanlage Wildeshausen hat sich ein Sattelzugfahrer am Dienstag mit gefälschten Dokumenten ausweisen wollen.

Weil der Fahrer mit seinem Sattelzuges auf dem Verzögerungsstreifen in der Zufahrt zur Tank- und Rastanlage Wildeshausen rückwärtsfuhr, kam es am Dienstag um 17.35 Uhr zu dem Unfall, meldet die Polizei. Ein 33-jähriger Mann aus Verden befuhr mit seinem Skoda die Autobahn in Richtung Hamburg und wollte auf das Gelände der Tank- und Rastanlage fahren. Auf dem Verzögerungsstreifen kam es dann zum Zusammenstoß mit dem rangierenden Sattelzug. Der entstandene Schaden an beiden Fahrzeugen wurde von den Beamten auf etwa 3000 Euro geschätzt. Bei der Unfallaufnahme händigte der 29-jährige Fahrer des Sattelzuges litauische Ausweispapiere und Fahrerlaubnisdokumente aus. Diese stellten sich als Fälschungen heraus.

Falsche Nationalität angegeben

Bei dem Mann handelte es sich eigentlich um einen Ukrainer. Für einen Arbeitsversuch bei einer Spedition aus dem Osnabrücker Raum hatte er als Ukrainer aber keine Arbeitserlaubnis. Gegen ihn wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet und es wurde eine Sicherheitsleistung einbehalten.

Unfallfahrer muss Deutschland verlassen

In Rücksprache mit dem zuständigen Ausländeramt hat der Beschuldigte das Gebiet der Bundesrepublik zu verlassen und darf vorerst nicht wieder einreisen.

Die Schlüssel zum Lastwagen wurden vorerst sichergestellt.


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