Verfrühte Obstreife am Hasbruch Vorgezogener Apfeltag bietet reiche Ernte

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Machten auf der Streuobstwiese im Hasbruch reiche Ernte: (von links) Hasbruchfreund Eckhard Schmidt, die Huderin Marga Kohlwey und die Organisatoren Manfred Köster und Gerd Münstermann. Foto: Thorsten KonkelMachten auf der Streuobstwiese im Hasbruch reiche Ernte: (von links) Hasbruchfreund Eckhard Schmidt, die Huderin Marga Kohlwey und die Organisatoren Manfred Köster und Gerd Münstermann. Foto: Thorsten Konkel

Hasbruch. Am Ende war die Natur schneller als alle Planungen: Weil auch die Äpfel auf der Streuobstwiese der Hasbruchfreunde am Forsthaus Hausbruch in diesem Jahr deutlich früher als sonst üblich gereift sind, haben die Naturschützer ihren eigentlich für Mitte Oktober vorgesehenen großen Apfeltag am Samstag kurzfristig in kleinerer Version vorgezogen.

Die verfrühte Obstreife zog am Samstagnachmittag rund 150 Waldfreunde auf die rund 4500 Quadratmeter große Wiese mit ihren 29 Apfel-, Kirsch- und Zwetschgenbäumen.

Die Organisatoren Gerd Münstermann und Manfred Köster unterstützen die freiwilligen Pflücker bei der reichen Ernte von mehreren Zentnern Äpfeln. Sie stellen für die Helfer auch Leitern bereit. Was an Äpfeln in die selbst mitgebrachten Körbe, Netze, Kartons oder Eimer passte, durfte von den Besuchern kostenlos mit nach Hause genommen werden.

Wem Apfelsaft lieber war als die ganze Frucht, der konnte zuvor in Sandhausen gepressten Saft gegen eine Spende in der Glasflasche mitnehmen. Doch zum Trinken sind Ananasrinette, Altländer Pfannkuchenapfel oder der Dülmener Rosenapfel eigentlich viel zu schade, waren sich die Apfelfreunde einig.

Alte Apfelsorten wachsen seit 2009

Diese alten Sorten, und noch viel weitere, wachsen auf der Wiese zwischen der Vielstedter Straße und dem Forsthaus, die die Hasbruchfreunde 2009 gemeinsam mit den Landesforsten auf einem früheren Acker am Rande des Waldes angelegt haben. Der Apfeltag war die vorerst letzte Aktion der Freunde in diesem Jahr. Doch Veranstaltungsplanungen für 2019 laufen bereits, verriet Mitorganisator Gerd Münstermann.


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