Saunahuus Ganderkesee Start für den großen Freibadumbau

Von Biljana Neloska

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Leer gepumpte Schwimmbecken sind bloß der Anfang der umfassenden Modernisierungsarbeiten am Ganderkeseer Freibad. Foto: Biljana NeloskaLeer gepumpte Schwimmbecken sind bloß der Anfang der umfassenden Modernisierungsarbeiten am Ganderkeseer Freibad. Foto: Biljana Neloska

Ganderkesee. Die Umbauarbeiten am Freibad haben begonnen. Nächsten Sommer bleibt das Bad geschlossen. 2020 soll es neu eröffnet werden. Der Sauna-Betrieb läuft weiter.

3,5 Millionen Liter Wasser wurden aus den Schwimmbecken abgelassen, Baumaschinen hacken sich durch das Gelände – die umfassendenden Umbaumaßen zur Modernisierung des Ganderkeseer Freibads haben angefangen. „Ich denke, dass das eine der bedeutendsten Baumaßnahmen in Ganderkesee sein wird“, sagt Henry Peukert, Geschäftsführer der Saunahuus Bäder- und Saunabetriebsgesellschaft Ganderkesee mbH. 8,5 Millionen Euro – der bisher benannte Kostenrahmen für das Bauvorhaben – könnte das Ganze kosten. Ob das realistisch ist, hängt von den Angeboten der Baufirmen ab. „Das steht auch immer in Zusammenhang damit, wie der Markt gerade aufgestellt ist“, sagt Gemeindesprecher Hauke Gruhn.

Viele Baustellen

Aktuell stellt eine Baufirma Baustraßen mit einem Schottergemisch her, damit die Fahrzeuge später nicht im Schlamm versinken. Zuvor wurden alte Pflaster aufgenommen, Duschen demontiert und Pflanzen ausgebuddelt. „Was weiter genutzt werden kann nach dem Umbau, wird eingelagert“, so Peukert. Demnächst steht die Demontage der alten Badewasseraufbereitungsanlage unter dem Sprungturm an. Ein unterirdischer Zwischenspeicher für Wasser muss zurückgebaut werden, damit die Baugrube für den Neubau des Kursbeckengebäudes ausgehoben werden kann. Neue Technik für die Wasseraufbereitung wird ebenso installiert wie eine neue Wasserspielattraktion im Nichtschwimmerbereich. Das Sportbecken wird vom Springerbecken getrennt, die Wasserrutsche erhält einen eigenen Auslauf. Darüber hinaus werden neue Liege- und Sitzmöglichkeiten sowie zusätzliche Umkleiden, Duschen und Schließfächer errichtet. Durch das neue Kursbecken im Obergeschoss des Anbaus sollen dann auf einer Wasserfläche von 100 Quadratmetern verschiedene Kurse wie beispielsweise Babyschwimmen oder Aqua-Fitness angeboten werden.

Fortschritte online verfolgen

Den Fortschritt der Arbeiten hält während der gesamten Bauzeit eine Kamera fest. „Sie sendet in regelmäßigen Abständen Fotos an einen Server. Daraus werden dann Zeitrafferfilme hergestellt“, erklärt Gruhn. So soll die Öffentlichkeit informiert werden, betont Peukert: „Mir ist Transparenz wichtig. Jeder kann die Entwicklung verfolgen.“ In der kommenden Saison bleibt das Freibad geschlossen. Im Herbst nächsten Jahres sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. „Dann können wir aber natürlich nicht mehr aufmachen, weil der Sommer vorbei ist“, so Peukert. Die Becken sollen aber dann schon befüllt und die neue Technik in Betrieb genommen werden, „damit wir im Sommer 2020 keine bösen Überraschungen erleben“. Dann soll das neue Freibad öffnen. Bis dahin geht der Betrieb im Saunahuus weiter. Abgesehen von der Aussicht auf Baumaschinen statt Badegäste, werde es für die Saunabesucher zu keinen größeren Einschränkungen kommen, versichert Peukert. Die Fotos und Zeitrafferfilme zum Umbau gibt es unter www.ganderkesee.de und www.saunahuus.de zu sehen.


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