Proben für erstes Konzert Freundeskreis ermöglicht Gymnasium Ganderkesee Cajons

Von Birgit Stamerjohanns

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Dass es jetzt elf neue Cajons am Gymnasium Ganderkesee gibt, hat die Schule ihrem Freundeskreis zu verdanken. Foto B. StamerjohannsDass es jetzt elf neue Cajons am Gymnasium Ganderkesee gibt, hat die Schule ihrem Freundeskreis zu verdanken. Foto B. Stamerjohanns

Ganderkesee. Dass es jetzt elf neue Cajons am Gymnasium Ganderkesee gibt, hat die Schule ihrem Freundeskreis zu verdanken: „Wir freuen uns, wenn Dinge angeschafft werden, die unsere Schüler auch nutzen“, hat Schulleiterin Dr. Renate Richter am Donnerstag bei der symbolischen Übergabe der Instrumente und Probe zum ersten Konzert betont.

„Wir wollen Rhythmus“, singen die Schüler der Musikklasse 5m und trommeln auf ihre Instrumente ein – sie wollen eben nicht nur Rhythmus, sondern gern auch mal ein wenig Lärm. Und der lässt sich mit den Instrumenten, die ein bisschen an Hocker erinnern und mit den Händen gespielt werden, ohne Probleme erzeugen.

Cajons perfekt für Unterricht geeignet

Musiklehrer Oliver Walker ist ganz begeistert von den neu angeschafften Instrumenten, die eine Menge Vorteile mit sich bringen: man kann auf ihnen sitzen, und es lassen sich unterschiedliche Töne damit erzeugen – je nachdem, auf welche Stelle getrommelt wird und mit wie viel Kraft das geschieht. Für den Klang sorgen Schnarrseiten, die im Inneren des Holzkastens liegen.

Das Cajon ist ein perfektes Einsteiger-Instrument. Zwar spielen einige Kinder aus der Musikklasse bereits Klavier, Geige oder Gitarre, aber einige haben noch keine Erfahrung. „Rhythmusgefühl ist für alle gut, und daher ist das Cajun perfekt für den Unterricht geeignet“, findet Dr. Renate Richter. Robust sind die Instrumente ebenfalls – nicht ganz unerheblich für den Einsatz in der Schule.

„Unser Ziel ist es, bald mit den Kindern aus der Musikklassen zusammen zu musizieren, die Blasinstrumente spielen“, sagt Oliver Walker. Vermutlich um Weihnachten herum soll es ein kleines Konzert für die Eltern geben. Momentan üben die Bläser und die Cajon-Spieler der Klasse 5m noch getrennt.

Pro Jahr zehn Euro Mitgliedsbeitrag

„Wir nehmen nur zehn Euro pro Jahr Mitgliedsbeitrag, aber da kommt trotzdem einiges zusammen“, sagt Rainer Sievert, der Vorsitzende des Freundeskreises. Natürlich gibt es auch immer wieder Einzelspenden oder Gelder von Sponsoren. „Wir versuchen, Dinge möglich zu machen, die der Landkreis Oldenburg als Träger der Schulen nicht finanziert“, so Rainer Sievert. Der Freundeskreis bezahlt nicht nur Instrumente oder Material für den Kunstunterricht, sondern sammelt auch Geld für die Schulhof-Gestaltung oder Geschenke zum Abitur. . „Ohne den Freundeskreis wäre an unserer Schule Vieles nicht möglich“, sagt Dr. Renate Richter.


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