Umbau in Elmeloh vorgeschlagen Schutzstreifen für Radler sowie Geh- und Radweg geplant

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Mehr Sicherheit soll es künftig für Radfahrer geben, die an der Elmeloher Straße unterwegs sind. Von der Einmündung der Straße Auf dem Hohenborn bis zur Delmenhorster Stadtgrenze soll ein Schutzstreifen für Radler auf der Straße angelegt werden. Foto: Thomas DeekenMehr Sicherheit soll es künftig für Radfahrer geben, die an der Elmeloher Straße unterwegs sind. Von der Einmündung der Straße Auf dem Hohenborn bis zur Delmenhorster Stadtgrenze soll ein Schutzstreifen für Radler auf der Straße angelegt werden. Foto: Thomas Deeken

Elmeloh. Um die Sicherheit für Radfahrer an der Elmeloher Straße zu erhöhen, schlägt die Gemeinde Ganderkesee ab Kreisel den Bau eines Geh- und Radwegs vor. Darüber hinaus soll es zwischen der Straße Auf dem Hohenborn und der Delmenhorser Stadtgrenze einen Fahrradschutzstreifen geben.

Die Gemeinde Ganderkesee will die Sicherheit von Radfahrern erhöhen, die an der eineinhalb Kilometer langen Elmeloher Straße zwischen Kreisverkehr und Delmenhorster Stadtgrenze unterwegs sind. Der Radverkehr in zwei Richtungen auf der nördlichen Seite der Straße soll aufgehoben werden. Dafür ist auf der südlichen Seite zwischen Kreisel und Einmündung Auf dem Hohenborn ein kombinierter Geh- und Radweg und danach bis Delmenhorst ein Schutzstreifen für Radler auf der Straße geplant. Über diesen Vorschlag der Verwaltung beraten und beschließen die Mitglieder des Ausschusses für Straßen und Verkehr am Mittwoch, 5. September. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Rathaus.

Ab Kreisel hohes Verkehrsaufkommen

Dass ab Kreisel zunächst ein Geh- und Radweg in einer Breite von drei Metern entstehen soll, der auf einem Hochbord zur Straße abgegrenzt ist, hängt laut Verwaltung mit dem deutlich höheren Verkehrsaufkommen bis zur Straße Auf dem Hohenborn zusammen. Dort seien in 24 Stunden rund 10.000 Kraftfahrzeuge gezählt worden, auf dem anderen Abschnitt bis Delmenhorst etwa 7800.

Auch Querungshilfe geplant

Der Schutzstreifen soll in einer Breite von 1,5 Metern angelegt werden. Außerdem ist nach Angaben der Verwaltung eine Querungshilfe im Bereich der Einmündung Auf dem Hohenborn vorgesehen.

Keine Erschließungsbeiträge von Anliegern

Für die kombinierte Variante inklusive Querungshilfe seien nach aktuellem Stand ungefähr 175.000 Euro einzuplanen, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Für den Geh- und Radweg würden keine Erschließungsbeiträge von den Anliegern erhoben.

Ausschussmitglieder vor Kurzem bei Ortstermin

Vor gut zwei Wochen hatten sich Vertreter des Ausschusses die Situation an der Elmeloher Straße etwas genauer angeschaut und sich ein Bild von den örtlichen Verhältnissen gemacht. Dabei informierte die Verwaltung auch über das Thema Grunderwerb auf dem ersten Teilstück, auf dem der kombinierte Geh- und Radweg entstehen soll.


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