Straßensanierung in Ganderkesee Ausschuss soll nächste Weiche für Ausbau der Dürerstraße stellen

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Schlechte Straße durch Autos, Schulbusse und Müllfahrzeuge: Die Dürerstraße soll saniert werden. Foto: Thomas DeekenSchlechte Straße durch Autos, Schulbusse und Müllfahrzeuge: Die Dürerstraße soll saniert werden. Foto: Thomas Deeken

Ganderkesee. In puncto Ausbau der Dürerstraße und vier weiteren Straßen in der unmittelbaren Nachbarschaft soll es weiter vorangehen. Das Thema steht auf der Tagesordnung des Ganderkeseer Straßen- und Verkehrsausschusses.

Die Straßen Am Schießstand, Dürer-, Rembrandt- und Rubensstraße sowie ein 60 Meter langer Teil des Nordwegs im nördlichen Teil von Ganderkesee sind in einem derart schlechten Zustand, dass sie erneuert werden müssen. Darauf haben sich die Ratspolitiker zwar schon lange verständigt. Mit dem Ausbau wird es allerdings noch etwas dauern. Denn zunächst sind die Mitglieder des Ausschusses für Straßen und Verkehr am Mittwoch, 5. September, 18 Uhr, aufgefordert, das Bauprogramm für die Erneuerung der Straßen zu beschließen. Zur Erinnerung: Mitte Februar dieses Jahres hatten sich die Ausschussmitglieder einstimmig für eine Absichtserklärung ausgesprochen, diese Straßen auszubauen.

Keine Kosten für Anwohner

Die gute Nachricht für alle Anwohner, nachdem es in der Bevölkerung, der Politik und der Verwaltung lange Diskussionen um Anliegerbeiträge gegeben hatte, in deren Folge die Straßenausbaubeitragssatzung abgeschafft worden war: Die Kosten für die Sanierung werden vollständig von der Gemeinde Ganderkesee getragen. Nach Angaben der Verwaltung ist daran gedacht, die Straßen Am Schießstand, Dürerstraße und Nordweg im Tempo-30-Bereich auf einer Gesamtlänge von 640 Metern zu asphaltieren. Rubens- und Rembrandtstraße, beide jeweils 100 Meter lang und verkehrsberuhigt, sollen neu gepflastert werden.

Beginn der Bauarbeiten 2019?

Nach einem positiven Beschluss der Politik ist laut Verwaltung eine Anliegerversammlung vorgesehen. Ein genauer Termin werde dann noch mitgeteilt. Der weitere Weg: Die Planungen sollen bis Anfang 2019 abgeschlossen sein. Danach gehe es in die Ausschreibung, um voraussichtlich noch im nächsten Jahr mit den Bauarbeiten zu starten. Die Bauzeit lasse sich aktuell noch nicht genau angeben, da es viele offene Punkte gebe. Die Verwaltung geht eigenen Angaben zufolge aber von einer Gesamtdauer von eineinhalb bis zwei Jahren aus. Zu den Kosten: Rund 1,145 Millionen Euro stehen im Haushalt bereit. Es werde derzeit allerdings noch kalkuliert. Eingerechnet werden müsse auch der Austausch eines Teils der Regenwasserkanalisation.

Radweg Ohe auf der Tagesordnung

Weiter vorangehen soll es auch mit dem seit vielen Jahren von den Bergedorfern gewünschten Radweg an der Straße Ohe. Sollten die Ausschusspolitiker dem Bauprogramm für den Radweg zustimmen, ist laut Verwaltung folgender zeitlicher Ablauf gedacht: Abschluss der Entwurfsplanung bis zum Ende des Jahres, Flächenkauf bis Frühjahr 2019, anschließend neunmonatiges Planfeststellungsverfahren und Ausschreibung. Den Radwegbau plant die Gemeinde für 2020. Der etwa 1600 Meter lange Radweg soll an der Ecke Alte Dorfstraße beginnen und in einer Breite von 2,50 Metern bis zur Bergedorfer Landstraße führen. Neue Anpflanzungen und eine Beleuchtung seien nicht vorgesehen.

Planungsmittel in Höhe von 50.000 Euro

Zu den Kosten gibt es seitens der Verwaltung noch keine Angaben. Nur so viel: Es stehen Planungsmittel in Höhe von 50.000 Euro zur Verfügung. Außerdem bemüht sich die Gemeinde eigenen Angaben zufolge um eine Förderung für das Projekt.


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