Einstündiges Feuerwerk Beifall in Falkenburg für Silvester im Spätsommer

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Ganderkesee-Falkenburg. Hunderte Besucher haben am späten Samstagabend ein einstündiges Feuerwerk am Falkensteinsee verfolgt und mit Beifall nicht gespart.

Beim Finale staunte Thorsten Runge selbst nicht schlecht. Dreieinhalb Minuten dauerte die Abschlusssequenz des einstündigen Feuerwerkspektakels, das am späten Samstagabend mehrere hundert Besucher an den Falkensteinsee gelockt hatte. Neuartige Kugelbomben entfachten Lichteffekte, die sogar Pyrotechniker Runge noch überraschten. Ebenso angetan war das Publikum, wie der aufbrandende Schlussapplaus verdeutlichte.

35 Verbundfeuerwerke steigen in den Himmel

Ein Sommerfest mit Feuerwerkskörper-Show war in Zusammenarbeit mit Campingplatz-Betreiber Rik Geiger angekündigt. Letztlich war es eines der in den vergangenen Jahren in der Region immer mehr in Mode gekommenen Vorschießen, aber was für eins: 35 Verbundfeuerwerke stiegen eines nach dem anderen in den Himmel auf, darunter fünf, die nur von Pyrotechnikern mit besonderer Befähigung gezündet werden dürfen. Ob „Thunder Dragon Box“ oder „Village Idiot“ – so mancher im Publikum dachte schon an Silvester und ein besonderes Highlight für die eigene Party.

Für 260 Euro gibt es den „Extreme Warrior“

Was gefiel, konnte mit Rabatt-Versprechen umgehend bestellt werden, wobei der normale Privatkunde das Gewünschte erst am 28. Dezember in seinen Händen halten wird. Zeit genug also, um noch ein wenig zu sparen: Das teuerste der am Samstag gezündeten Verbundfeuerwerke, der 28 Kilogramm schwere „Extreme Warrior“, schlägt mit satten 260 Euro zu Buche.

„Das war eine runde Veranstaltung“, bilanzierte Thorsten Runge am Sonntag. „Das Wetter passte und wir hatten genug Feuchtigkeit auf dem Rasen.“ Auch auf ausreichend Sicherheitsabstand hatte er geachtet, dazu Schutz für Ohren und Augen jüngerer Besucher angeboten. Eine Batterie, die es in Teilen beim Zünden zerlegte, zeigte, dass äußerste Vorsicht angebracht war.

Neuauflage in 2019 denkbar

„Macht ihr das nächstes Jahr wieder?“, lautete eine Frage, die die Veranstalter im Anschluss an das Spektakel gleich mehrfach hörten. Runge macht keinen Hehl daraus, dass er sich das gut vorstellen könnte. Vielleicht dann sogar etwas früher im Jahr, nachdem der ursprünglich geplante Termin Ende Juli diesmal wegen Waldbrandgefahr nicht eingehalten werden konnte.

Als beruflicher Pyrotechniker braucht er für so ein Vorschießen im Übrigen keine Genehmigung, sondern muss es den Behörden lediglich anzeigen.

In vergangenen Jahr hatte es darum in Delmenhorst ein Gerangel mit der Stadtverwaltung gegeben, das schließlich vor Gericht endete. Am Veranstaltungstag lief in Annenheide dann auch nicht alles rund.

Vorschießen auch in Delmenhorst geplant

Was geboten wurde, ließ das Publikum staunen. Foto: Thomas Breuer

Runge weiß, dass seine Feuerwerke viele Freunde haben, aber eben auch entschiedene Gegner. Auch in Delmenhorst plant er in diesem Jahr wieder ein Vorschießen und wird sein Sortiment dann beim Coma Outlet an der Nienburger Straße veräußern. Damit alles glatter verläuft als 2017, möchte er rechtzeitig und persönlich auf die Verwaltung zugehen.


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