Saisonende in Ganderkesee Im Freibad soll die 82.000er-Marke geknackt werden

Meine Nachrichten

Um das Thema Ganderkesee Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Sprunghaft angestiegen ist die Besucherzahl im Ganderkeseer Freibad, das am Wochenende seine Pforten schließt: Mehr als 81.000 Besucher haben den Badespaß bis jetzt genossen. Foto: Hauke Gruhn/Gemeinde GanderkeseeSprunghaft angestiegen ist die Besucherzahl im Ganderkeseer Freibad, das am Wochenende seine Pforten schließt: Mehr als 81.000 Besucher haben den Badespaß bis jetzt genossen. Foto: Hauke Gruhn/Gemeinde Ganderkesee

Ganderkesee. Mit Besucherhöchstwerten geht es für das Ganderkeseer Freibad in eine lange Umbauphase. Bis kommenden Samstag soll die Besuchermarke 82.000 geknackt werden.

Der Sommer neigt sich mit großen Schritten dem Ende entgegen – zumindest was die Freibadsaison am Heideweg in Ganderkesee betrifft. Denn dort gibt es am Samstag, 1. September, definitiv den letzten Badetag für die bisherigen Badegäste für dieses und auch für das nächste Jahr. Der Grund: Das Bad wird – wie mehrfach berichtet – rundum saniert und öffnet erst wieder im Frühling 2020.

Hundeschwimmen am Sonntag

Ganz zum Schluss dürfen am Sonntag, 2. September, ausnahmsweise Gäste auf vier Pfoten ins erfrischende Nass. Dann findet von 13 bis 17 Uhr das erste Hundeschwimmen statt. In dieser Zeit heißt es für die Zweibeiner: Wir müssen draußen bleiben.

Höchstwerte in der Saison

Abgeschlossen wird die Saison nach Angaben von Gemeindesprecher Hauke Gruhn mit Höchstwerten. „Es gibt jetzt schon mehr als 81.000 Besucher. Zum Wochenende soll dann die 82.000er-Marke geknackt werden.“ Es habe zwar schon ein sehr hohes Besucherniveau in den 80er-Jahren mit deutlich mehr als 80.000 Besuchern gegeben. Die Zahl von mehr als 81.000 Badegästen in diesem Jahr sei – verglichen mit den Zahlen in den zurückliegenden Jahrzehnten – aber Rekord. So hatte Bäderchef Henry Peukert beispielsweise zwischendurch mal vom Topjahr 2013 mit 52.728 Gästen gesprochen. Im vergangenen Jahr kamen dagegen rund 10.000 weniger. Allerdings war der Sommer 2017 auch völlig verregnet.

Neue Wasseraufbereitungsanlage

„Bei unserer umfangreichen Modernisierung wird viel passieren. Einige der Maßnahmen sind für die Gäste sichtbar, andere nicht. Dazu gehört beispielsweise eine neue Wasseraufbereitungsanlage, mit der wir alle Becken besonders energieeffizient betreiben können“, erklärt Peukert, Geschäftsführer.

Wasserspielgeräte im Nichtschwimmerbereich

Für Gäste deutlich interessanter seien dagegen die neuen Wasserspielgeräte im Nichtschwimmerbereich und die Umgestaltung des Beckens. „Wir trennen das Sportbecken vom Springerbecken und bieten den Besuchern so sechs 50-Meter- und zwei 25-Meter-Bahnen. Außerdem erhält die Wasserrutsche einen eigenen Auslauf und endet nicht mehr im Nichtschwimmerbereich. Das erhöht die Sicherheit und schafft zusätzlichen Platz für Nichtschwimmer“, so Peukert weiter. Darüber hinaus soll es neue Liege- und Sitzmöglichkeiten sowie zusätzliche Umkleiden, Duschen und Schließfächer geben.

Wasserspielplatz im Planschbecken

Auch an die ganz kleinen Besucher ist gedacht: Ein neuer Wasserspielplatz im Planschbecken soll Abwechslung und Spaß bieten.

„Besonders freuen wir uns auf den Bau des Kursbeckens im Obergeschoss des Anbaus. Auf einer Wasserfläche von 100 Quadratmetern bieten wir dann täglich verschiedene Kurse wie beispielsweise Babyschwimmen oder Aqua-Fitness an. Abends und am Wochenende können Saunagäste das Becken als Alternative zum Außenpool nutzen“, ergänzt Peukert. Weitere Informationen gibt es unter www.saunahuus.de.

Mehr zum Freibad lesen Sie auch hier.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN