Anlagen zu dicht am Bremer Flughafen Gericht stoppt Teil des Windparks Sannauer Helmer

Meine Nachrichten

Um das Thema Ganderkesee Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Dunkle Wolken über dem Windpark Sannauer Helmer: Nur auf Lemwerderaner Gebiet drehen sich Windräder – noch. Doch jetzt hat sie das Verwaltungsgericht Oldenburg gestoppt. Archivfoto: Dirk HammDunkle Wolken über dem Windpark Sannauer Helmer: Nur auf Lemwerderaner Gebiet drehen sich Windräder – noch. Doch jetzt hat sie das Verwaltungsgericht Oldenburg gestoppt. Archivfoto: Dirk Hamm

Ganderkesee/Lemwerder. Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat am Donnerstag Genehmigungen für Windenergieanlagen im interkommunalen Windpark „Sannauer Helmer“ Ganderkesee/Lemwerder aufgehoben.

Das Urteil betreffe jedoch lediglich die vom Landkreis Wesermarsch erteilten Genehmigungen für die Errichtung und den Betrieb mehrerer Anlagen aufseiten Lemwerders, betonte Gerd Schütte, Sprecher der Windpark Fritzenberg GmbH & Co. KG, auf dk-Nachfrage. Aufseiten der Gemeinde Ganderkesee wollen die vorwiegend lokalen Investoren seit Jahren ebenfalls Anlagen errichten. „Wir sind auf dem selben Stand wie vor zwei Jahren, Genehmigungen durch den Kreis Oldenburg stehen weiterhin aus“, erläuterte er die Sachlage.

Geklagt wegen der vom Kreis Wesermarsch erteilten Genehmigungen hatten die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung und die Deutsche Flugsicherung. Der Grund: Die Windräder sollten in einem Abstand von lediglich elf bis 15 Kilometern zum Funkfeuer des Bremer Flughafens errichtet werden. Die Entscheidungen sind noch nicht rechtskräftig, eine Berufung ist möglich. Für Gerd Schütte ist der Rückschlag für die Betreiber auf der anderen Seite der Kreisgrenze des interkommunalen Windparks kein Grund, das eigene Vorhaben zu überdenken: „Das Urteil betrifft uns nicht, wir machen weiter.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN