Diskussion und Betriebsbesichtigung Querungshilfe oder Ampel in Hoykenkamp gewünscht

Meine Nachrichten

Um das Thema Ganderkesee Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Die Ganderkeseer Christdemokraten informierten sich gestern zunächst über das Unternehmen Bau- und Brennstoffhandel Hauke Wurthmann in Heide und diskutierten danach über Probleme im Norden der Gemeinde. Foto: Thomas DeekenDie Ganderkeseer Christdemokraten informierten sich gestern zunächst über das Unternehmen Bau- und Brennstoffhandel Hauke Wurthmann in Heide und diskutierten danach über Probleme im Norden der Gemeinde. Foto: Thomas Deeken

Heide/Hoykenkamp. Anwohner der Schierbroker Straße in Heide und des neuen Wohngebiets Am Randgraben in Hoykenkamp wünschen sich vor allem für die Sicherheit ihrer Kinder im Bereich der Einfahrt zum Wohngebiet eine Bedarfsampel oder eine Querungshilfe über die Straße. Das ist am Montag bei einer Diskussion der Ganderkeseer Ortsunion-Nord mit Anliegern bei der Firma Bau- und Brennstoffhandel Hauke Wurthmann deutlich geworden.

Es sei gefährlich, über die Straße zu kommen, zumal einige Autofahrer zum Teil mit Tempo 120 über die Schierbroker Straße fahren würden, informierte beispielsweise Stefanie Jordt, seit rund 15 Jahren Anwohnerin. Allein in der neuen Siedlung würden etwa 18 Kinder wohnen, die unter anderem zur Grundschule, zum Kindergarten oder zu den Sporthallen wollen und dafür die Straße queren müssten.

Im Sommer gebe es zwar die Alternative, über einen kleinen Weg Richtung Zum Brook, Am Remel und Heuweg zur Schule zu kommen. Die meiste Zeit des Jahres sei es dort morgens aber stockdunkel. Und im Hellen seien sehr viele große Trecker unterwegs, hieß es seitens der Anwohner.

Gemeinde Ganderkesee nicht zuständig

Die CDU-Politiker mit dem Kreistagsabgeordneten Günter Westermann wollen dieses Thema intensiv diskutieren und bei den richtigen Stellen vorbringen. Schließlich ist die Schierbroker Straße eine Landesstraße. Da hatte sich die Gemeinde Ganderkesee laut Anfrage von Anliegern nicht für zuständig erklärt.

Fastenau: Schlechter Fahrbahnbelag

Hartmut Fastenau, Vorsitzender des Ortsvereins Hoykenkamp, machte zusätzlich auf den aus seiner Sicht schlechten Fahrbahnbelag aufmerksam. Das sollte beim Thema Querungshilfe beziehungsweise Ampel ebenfalls mit angesprochen werden. Darüber hi-naus liege ihm der Ausbau der Fockestraße am Herzen. Er hoffe, dass sich Politik und Verwaltung umgehend mit dem Thema befassen.

Diskussion und Betriebsvorstellung

Gerd Hanken, Chef der Ortsunion, hat mit der Veranstaltung am Montag gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können: Er wollte Probleme im Gemeinde-Norden ansprechen und darüber hinaus das 1936 als Geflügelbetrieb mit Tannenbaumverkauf gegründete Familienunternehmen Wurthmann vorstellen. Die Firma beschäftigt heute acht Mitarbeiter und bildet auch aus, sagte Inhaber Hauke Hein Wurthmann beim Rundgang über das Betriebsgelände.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN