Aktionstag „Heimat shoppen“ Einkauf vor Ort stärkt die Gemeinden

Von Reiner Haase

Das „Heimat shoppen“ soll Kundschaft in die Geschäfte vor Ort locken. Archivfoto: Thorsten KonkelDas „Heimat shoppen“ soll Kundschaft in die Geschäfte vor Ort locken. Archivfoto: Thorsten Konkel

Ganderkesee/Bookholzberg/Hude. Wer sich der Geschäftswelt vor Ort bedient, stärkt die Kommunen. Das wird am zweiten Wochenende im September bei der Aktion „Heimat shoppen“ ins Rampenlicht gerückt.

Mit der Aktion „Heimat shoppen“ rücken bundesweit örtliche Geschäfte und 14 Industrie- und Handelskammern die Bedeutung lokaler Unternehmer ins Rampenlicht. Neben Hude, das schon 2017 an den Aktionstagen jeweils am zweiten Septemberwochenende dabei war, machen 2018 auch Geschäftsleute in Ganderkesee und Bookholzberg mit.

RockʾnʾRoller als Partner

Ganderkesee werde sich am Aktionswochenende am 7. und 8. September beteiligen, erklärt Timo Vetter, der Vorsitzende der Vereinigung Gantermarkt. „Wir müssen noch klären, wie und in welchem Umfang“, so Vetter. Er weist darauf hin, dass an diesem September-Wochenende auf dem Flugplatz in Ganderkesee ein Rock’n’Roll-Festiva über die Bühne gehen wird, federführend organisiert vom Gantermarkt-Mitglied Manfred Neugebauer. „Vor allem mit ihm werden wir klären, wie wir das „Heimat shoppen“ und das Festival am besten unter einen Hut kriegen“, erklärt Vetter.

Bookholzberger machen mit

Der Verein „Wir in Bookholzberg“ will in diesen Tagen klären, in welcher Weise sich die Händler, Dienstleister und Gastronomen im Ort am „Heimat shoppen“ beteiligen. Auf jeden Fall, das betonen die Inhaberinnen Sarah Hochheiden und Anja Nimsgarn, sind Rose Optik an der Stedinger Straße und die Salzgrotte an der Harmenhauser Straße dabei. „Ich weiß noch nicht genau wie. Vielleicht gibt es Sonnenbrillen zum Sonderpreis“, sagt Optikerin Hochheiden.

Offene Türen in Hude

Das zweite Standbein von Rose Optik an der Parkstraße in Hude ist am Sonntag, 9. September, auf jeden Fall geöffnet. „Dort haben wir im letzten Jahr gute Erfahrungen gesammelt“, blickt sie auf den ersten Durchlauf der von der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer unterstützten Aktion zurück. „Bei uns sind alle Geschäfte geöffnet“, ergänzt Ina Harfst vom Huder Möbelhaus Backhus, „im letzten Jahr war in allen Geschäften sehr viel los.“ Kein Wunder: Der Aktionstag fällt, wie im Vorjahr, mit dem Huder Bürgerfest zusammen, bei dem es schon traditionell einen verkaufsoffenen Sonntag und viele Aktionen in der Ortsmitte gibt.

Gewerbe belebt die Orte

Das „Heimat shoppen“ soll laut Industrie- und Handelskammer in Erinnerung rufen, dass die gewerbliche Wirtschaft mehr leistet als nur die reine Versorgung der Bevölkerung mit Gütern und Dienstleistungen. „Händler, Dienstleister und Gastronomen sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze. Daneben trägt das vielseitige gesellschaftliche Engagement zur Belebung unserer Städte bei“, erklärt Lars Litzkow, der die Aktion seitens der Industrie- und Handelskammer betreut. Er weist auch auf die Unterstützung von Schulen oder die Beteiligung an Stadtfesten hin. Wer vor Ort einkaufe, schone die Umwelt und den Geldbeutel. Nicht zuletzt bedeute „Heimat shoppen“ Einkauf bei Nachbarn und Freunden. „Der regionale Einkauf trägt dazu bei, dass die Lebensqualität und Attraktivität der Kommunen erhalten bleibt“, fasst er zusammen.


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