Unterschriften abgegeben EWE sagt Ja zu schnellem Internet in Heide in diesem Jahr

Von Thomas Deeken

Bürgermeisterin Alice Gerken (links) hat knapp 50 Unterschriften von Bürgern aus Heide entgegengenommen, die schnelles Internet wollen. Melissa Mundt und Sascha Wohnig hatten die Unterschriften, die jetzt an die EWE weitergeleitet werden sollen, gesammelt. Foto: Thomas DeekenBürgermeisterin Alice Gerken (links) hat knapp 50 Unterschriften von Bürgern aus Heide entgegengenommen, die schnelles Internet wollen. Melissa Mundt und Sascha Wohnig hatten die Unterschriften, die jetzt an die EWE weitergeleitet werden sollen, gesammelt. Foto: Thomas Deeken

Ganderkesee/Heide. Knapp 50 Unterschriften von Heider Bürgern, die schnelles Internet wollen, haben Melissa Mundt und Sascha Wohnig am Dienstag an Bürgermeisterin Alice Gerken übergeben. Sie will die Unterschriften an die EWE weiterleiten, die wiederum betonte: „Der Ausbau wird noch in diesem Jahr kommen.“

Eigentlich wollten Melissa Mundt und Sascha Wohnig am Dienstag die knapp 50 gesammelten Unterschriften für ein schnelles Internet am Schulweg in Heide direkt an einen EWE-Mitarbeiter übergeben. Laut EWE gab es allerdings keinen Grund, zur Übergabe extra nach Ganderkesee zu kommen. „ Denn wir bauen dieses Jahr noch aus “, betonte Mathias Radowski von der EWE-Konzernkommunikation auf dk-Nachfrage. So nahm Bürgermeisterin Alice Gerken die Unterschriften entgegen, um sie an den Oldenburger Energieversorger weiterzuleiten.

Schlecht versorgtes Gebiet

Im Bereich Schulweg zwischen Gasthaus Menkens und Grundschule handelt es sich laut Radowski in der Tat um ein schlecht versorgtes Gebiet. Dort gebe es beim Internet eine Übertragungsrate zwischen 1,5 bis neun Megabit pro Sekunde (MBit/s). Das soll sich aber für die rund 100 betroffenen Haushalte bis zum Jahresanfang ändern. Dann werde die Übertragungsrate auf bis zu 110 MBit/s steigen, versicherte der EWE-Sprecher. Ziel sei es, bis zum Jahresende mit den Arbeiten fertig zu sein. Ein frühzeitiger heftiger Wintereinbruch könne allerdings die Pläne durchkreuzen.

Auf Nummer sicher gehen

Melissa Mundt und Sascha Wohnig wollten mit der Unterschriftenaktion auf Nummer sicher gehen und erklärten am Dienstag vor der Bürgermeisterin und Wirtschaftsförderin Christa Linnemann, bei einem Anruf bei der EWE vor längerer Zeit habe es die Antwort gegeben, es würde in den nächsten fünf Jahren in Heide nichts passieren. Anschließend sei sogar der Vorschlag seitens der EWE gekommen, Unterschriften zu sammeln, so Wohnig.

Post von der EWE

Die Wirtschaftsförderin wies darauf hin, dass es beim Thema Internet zwar noch ein paar weiße Flecken in der Gemeinde geben werde, aber nicht in Heide. Das habe einen sehr hohen Verbindlichkeitsgrad. Darüber hinaus gab die Bürgermeisterin die Informationen aus einer EWE-Nachricht weiter, in der noch einmal bestätigt wurde, dass das schnelle Internet noch in diesem Jahr kommen soll. „Und wenn alles fertig ist, gibt es auch Post von der EWE“, so Radowski mit dem Appell, vermeintliche Werbung nicht gleich in den Papierkorb zu werfen.


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