Ausstellungseröffnung Naturschutzstiftung stellt sich in Ganderkesee vor

Von Biljana Neloska

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Kuratoriumsvorsitzender Michael Feiner und Bürgermeisterin Alice Gerken freuen sich darüber, dass die Ausstellung im Rathaus Ganderkesee Station macht. Foto Biljana NeloskaKuratoriumsvorsitzender Michael Feiner und Bürgermeisterin Alice Gerken freuen sich darüber, dass die Ausstellung im Rathaus Ganderkesee Station macht. Foto Biljana Neloska

Ganderkesee. Seit einem Vierteljahrhundert ist die Naturschutzstiftung des Landkreises Oldenburg mittlerweile im Einsatz. Dieses Jubiläum feiert die Organisation mit einer Ausstellung, die ab sofort in Ganderkesee gezeigt wird.

Was ist eine Naturschutzstiftung? Welche Ziele verfolgt sie? Für welche Projekte setzt sie sich ein? – Um diese Fragen dreht sich die Wanderausstellung „Die Naturschutzstiftung stellt sich vor“. Seit Anfang des Jahres reist sie durch die kreisangehörigen Gemeinden. Jetzt ist sie in Ganderkesee angekommen.

Erhalt der heimischen Natur

Auf zehn Stellwänden stellt die Stiftung im Rathaus ihre Ziele, Projekte und verschiedene Aktionen vor. „Uns geht es vor allem darum, die Öffentlichkeit darüber zu informieren, was wir machen und wofür wir uns einsetzen. Und das Rathaus bietet einen sehr guten Rahmen dafür. Auch für Leute, die hier gerade einen Termin haben und sich die Ausstellung ansehen, während sie warten“, sagt Michael Feiner, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung. Die Stellwände zeigen unter anderem, wie die Stiftung in der Praxis tätig ist und stellen die unterschiedlichen Projekte und Aktionen vor, die dem Erhalt und der Entwicklung der heimischen Natur dienen sollen.

Nistkästen und Umweltpreise

Dazu zählt der Schutz bedrohter Arten. Beispielsweise werden zu Beginn des Frühjahres Nistkästen für Stare und andere bedrohte Arten an Bürger ausgegeben. An Erstklässler im Landkreis verteilt die Stiftung zu Beginn des Schuljahres Ausgaben des Kinderbilderbuches „Im Wald und auf den Feldern im Oldenburger Land“. Zudem wird jedes Jahr der Umweltschutzpreis an Personen und Gruppen verliehen, die mit kreativen und beispielhaften Aktivitäten überzeugen. Im Rahmen des „Steinkauzprojektes“ werden verfallene Feld- und Weideschuppen als Nistplatz für die Vögel wieder hergerichtet. „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Ausstellung jetzt bei uns ist. Es ist wichtig, dass wir uns wieder mehr mit Themen wie Umwelt, Klimawandel und Naturschutz auseinandersetzen“, sagt Bürgermeisterin Alice Gerken.

Noch bis September in Ganderkesee

Interessierte können das in Ganderkesee noch bis zum 13. September während der Öffnungszeiten des Rathauses. Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Informationen zur Naturschutzstiftung gibt es unter Telefon 04431/85361, per E-Mail: mitmachen-naturschutz@oldenburg-kreis.de und im Internet unter www.naturschutzstiftung-oldenburg.de


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