Verkaufsoffener Sonntag Schnäppchenmarkt in Wildeshausen lockt Scharen an

Von Dirk Hamm


Wildeshausen. Der Schnäppchenmarkt in Wildeshausen ist wieder auf seinen Stammtermin zurückgekehrt. Am Sonntag gingen Besucherscharen rund um den Marktplatz auf die Jagd nach den Sonderangeboten.

Hochbetrieb hat am Sonntag in der Wildeshauser Innenstadt geherrscht. Der Schnäppchenmarkt lockte die Besucher in Scharen zu den Straßen rund um den Marktplatz. Ab 13 Uhr öffneten die Geschäfte ihre Türen, überall warben Schilder für Rabatte – 20 Prozent gab es auf die Sonnenbrille hier, 50 Prozent auf Herren- und Damenmode dort und im Schmuckgeschäft noch einmal zehn Prozent auf die bereits reduzierte Ware.

Drei verkaufsoffene Sonntage mit buntem Rahmenprogramm stellen die Wildeshauser Kaufleute in diesem Jahr auf die Beine. Der Schnäppchenmarkt ist dabei zwischen dem Spargelfest im Frühjahr und dem Gänsemarkt im Herbst platziert.

Auf neue Bestimmungen eingestellt

Über den großen Andrang der Schnäppchenjäger freute sich am Sonntag auch Renate Gerdts, Inhaberin des Schuhhauses Melcher. Ihr knapper Kommentar: „Super!“ Ähnlich sei der Kundenzuspruch bei den weiteren Sonntagsöffnungen. Sie bedauere, dass es nicht wie bis vor wenigen Jahren vier Termine für den gemütlichen Einkaufsbummel am Sonntag gibt, sagte Gerdts.

Im vergangenen Jahr sind es sogar nur zwei Termine gewesen. Die „rechtliche Unsicherheit“ hinsichtlich der verkaufsoffenen Sonntage habe den Handels- und Gewerbeverein (HGV) im vergangenen Jahr dazu veranlasst, den Schnäppchenmarkt auf einen Samstag zu legen, erläuterte HGV-Vorsitzender Johannes Lenzschau. In diesem Jahr war wieder alles beim Alten. „Mittlerweile haben Kaufleute und Ämter mehr Erfahrung mit den neuen Bestimmungen“, sagte der Inhaber von Schnittker am Markt.

Nicht nur nach Schnäppchen geschaut

Auch in dem Haushalts-, Spiel-, und Schreibwarengeschäft brummte es gestern Nachmittag. „Die Leute schauen bei Weitem nicht nur nach reduzierten Sachen, sondern auch nach der regulären Ware“, stellte Lenzschau fest.

Das Wetter hat seinen Teil zum Erfolg des zweiten verkaufsoffenen Sonntags 2018 beigetragen, fand Marlies Bomsdorf, langjährige Mitarbeiterin des Modegeschäfts Baute: „Wir haben zum Glück keine 35 Grad heute.“

Spiel und Spaß für die Kinder

Neben der Einkaufsgelegenheit entfaltete der Volksfestcharakter des Schnäppchenmarkts seine Sogwirkung auf die ganze Familie. Für die Kinder gab es mehrere Unterhaltungsangebote. Großer Beliebtheit erfreute sich „Emma“, eine Mischung aus riesiger Hüfburg und Hindernisparcours. Umfangreiche gastronomische Angebote luden dazu ein, vor oder nach dem Einkaufsbummel bei einem Tässchen Kaffee oder einem leckeren Eis die Seele baumeln zu lassen.


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