Änderung ab 7. August in Ganderkesee Vier neue Halteverbote auf der Grüppenbührener Straße

Von Thomas Deeken

Ein absolutes Halteverbot soll es ab Dienstag, 7. August, an vier Stelle auf der Grüppenbührener Straße zwischen der Bookhorner Kreuzung und dem Privatweg geben. Symbolfoto: Heiner BeinkeEin absolutes Halteverbot soll es ab Dienstag, 7. August, an vier Stelle auf der Grüppenbührener Straße zwischen der Bookhorner Kreuzung und dem Privatweg geben. Symbolfoto: Heiner Beinke

Ganderkesee. Um die Sicherheit für Verkehrsteilnehmer zu erhöhen, wird es ab 7. August neue Regelungen für die Grüppenbührener Straße in Ganderkesee geben. Zwischen Bookhorner Kreuzung und Privatweg werden in vier Abschnitten Halteverbotsschilder aufgestellt.

Wer bisher seinen Wagen im nördlichen Teil auf der Grüppenbührener Straße mal eben kurz abgestellt oder auch länger geparkt hatte, muss sich ab Dienstag, 7. August, neu orientieren. Denn um die Verkehrsicherheit im Bereich zwischen der Bookhorner Kreuzung und dem Privatweg zu erhöhen, soll es künftig in vier Abschnitten auf der Ostseite der Straße ein absolutes Halteverbot geben. Das hat Meike Saalfeld von der Gemeindeverwaltung mitgeteilt.

Längstes Haltverbot 140 Meter lang

Der längste Abschnitt mit Halteverbot in einer Länge von etwa 140 Metern endet vor dem Kreuzungsbereich an der Ecke Grüppenbührener Straße/Oldenburger Straße. Die drei übrigen Verbotsstrecken sind durchschnittlich 30 Meter lang. Der Abstand zwischen dem Ende eines Halteverbots und dem Beginn des nächsten Verbotes liegt bei mindestens 50 Metern.

Auf Geh- und Radweg geparkt

Die Einrichtung dieser Verbotszonen ist laut Saalfeld erforderlich geworden, weil in den vergangenen Monaten zunehmend Kraftfahrzeuge auf dem etwa 3,50 Meter breiten Rad- und Gehweg geparkt wurden. Gegen dieses ordnungswidrige Parkverhalten seien bisher kostenpflichtige Verwarnungen ausgesprochen worden.

Nur wenige Parkflächen bei neuen Häusern

Das Problem: Auf den Grundstücken der neu gebauten Wohnhäuser in diesem Bereich stehen verhältnismäßig wenige Parkflächen für Autos auf den Grundstücken zur Verfügung. Die Folge: Es werden mehr Kraftfahrzeuge auf der Grüppenbührener Straße zwischen Oldenburger Straße und Privatweg abgestellt. Das ist zwar erlaubt, hat aber immer wieder zu Beeinträchtigungen des Verkehrs geführt. „Motorisierte Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Oldenburger Straße fuhren, haben zuletzt immer häufiger die am Fahrbahnrand abgestellten Autos auch dann noch überholt, wenn ihnen Kraftfahrzeuge entgegenkamen“, berichtet Saalfeld.

Radfahrer gefährdet

Dieses Fahrverhalten habe dazu geführt, dass die Kraftfahrer, die in Richtung Ort Ganderkesee unterwegs waren, fast ausnahmslos auf den Radfahrstreifen ausgewichen seien. Dadurch sei es zwar in den vergangenen dreieinhalb Jahren zu keinem polizeilich registrierten Verkehrsunfall gekommen. Die Konfliktsituationen zwischen Rad- und Autofahrern hätten sich jedoch gehäuft, so Saalfeld.


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