Temperaturen begünstigen Ausbreitung Kreis Oldenburg warnt Badende vorsorglich vor Blaualgen

Von Thorsten Konkel

Das Kreis-Gesundheitsamt lässt die Gewässerqualität der Badeseen regelmäßig prüfen. Badende sollte dennoch auf eine außergewöhnliche Trübung des Wassers achten. Symbolfoto: Bettina Dogs-PrößlerDas Kreis-Gesundheitsamt lässt die Gewässerqualität der Badeseen regelmäßig prüfen. Badende sollte dennoch auf eine außergewöhnliche Trübung des Wassers achten. Symbolfoto: Bettina Dogs-Prößler

Landkreis Oldenburg Durch die andauernde Hitzewelle und den nur mäßigen Niederschlag ist die Wassertemperatur in den Badeseen im Kreis Oldenburg angestiegen. Die Folge ist, dass nun Blaualgen massenhaft auftreten können, warnt die Kreisverwaltung vorsorglich.

Für den Helenensee in Großenkneten wurde bereits ein Badeverbot ausgesprochen. In der Saison werden alle Badeseen im Kreis Oldenburg nach der niedersächsischen Badegewässerrichtlinie mindestens alle vier Wochen auf Algen und Bakterien untersucht sowie auf Blaualgen (Cyanobakterien) geprüft. Das Wasser wird durch sie optisch unansehnlich und erhält einen fauligen Geruch.

Blaualgen: Durchfälle und Hautreizungen möglich

Mögliche Gefahren sind Haut- und Schleimhautreizungen sowie Durchfälle. Durchschwimmt man eine solche Wasserschicht, haften die Bakterien der Badekleidung an und können auch später noch ihre hautreizende Wirkung entfachen. Das Kreis-Gesundheitsamt empfiehlt, aufs Baden zu verzichten, wenn die Trübung im Wasser so weit zugenommen hat, dass man in einem Meter Wassertiefe die eigenen Füße nicht mehr sehen kann.

Überprüfte Badeseen im Kreis sind der Falkensteinsee in Falkenburg, der Sielingsee im Hohenbökener Moor, der Westrittrumer See und der Helensee in Großenkneten, der Westerholter See und der See Aschenbeck in Dötlingen.


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