In Immer Landwirt aus Leidenschaft Dieter Osterloh hat Politik gegen Hofbewirtschaftung getauscht

Von Paul Wilhelm Glöckner

Hält viele Kontakte: Dieter Osterloh.Foto: Paul Wilhelm GlöcknerHält viele Kontakte: Dieter Osterloh.Foto: Paul Wilhelm Glöckner

Immer. Der studierte Landwirt Dieter Osterloh wirkt auch nach dem Ende seiner Karriere in der Kommunalpolitik in vielen Gremien mit. Sein Lebensmittelpunkt ist jetzt die Landwirtschaft.

Von 1976 bis 2011 war er Mitglied des Ganderkeseer Gemeinderates und darüber hinaus sieben Jahre lang ehrenamtlicher stellvertretender Bürgermeister: Dieter Osterloh (69), der am Rande des Stühes einen seit 1493 im Familienbesitz befindlichen Hof sein eigen nennt. Der studierte Landwirt, er ist Diplom-Agraringenieur, wirkt aber auch nach seinem Rückzug aus der Kommunalpolitik in wichtigen Gremien mit. So ist er stellvertretender Vorsitzender des Ochtum-Verbandes, eine Aufgabe, die er besonders wegen seiner Mitwirkungsmöglichkeit bei Personaleinstellungen sehr ernst nimmt.

100-Hektar-Bauernhof ist Lebensmittelpunkt

Hauptaufgabe ist aber heute die Bewirtschaftung seines 100 Hektar umfassenden Bauernhofes, bei dem ihn sein Sohn Onno unterstützt. „Auf unseren Äckern bauen wir Getreide und Mais an, in den Ställen haben wir Schweine und Puten.“ Da Osterloh besonders für die Aufzucht der Schweine zuständig ist, beginnt sein Tagwerk bereits um 6 Uhr morgens. „Nach dem Kontrollgang fahre ich mit meiner Frau Gerda aber erst einmal zum Freibad, wo vor dem Frühstück noch 30 Minuten geschwommen wird“. Neben der Hofarbeit nimmt ihn gerade die Erweiterung der Biogasanlage in Anspruch. Dennoch hält er auch noch gerne gesellschaftliche Kontakte. So ist er aktiv im „Old-Round-Table-Club“ und Schützenverein und jagt im Winter gern, wobei ihn sein Hund Basko unterstützt. Und dann sind da noch die Reisen.


Um viele bekannte Menschen, die über Jahre im Blickpunkt der Öffentlichkeit standen, beruflich oder ehrenamtlich Verantwortung getragen haben, ist es mitunter ein wenig still geworden. „Was macht heute eigentlich...?“ ist dann eine oft gestellte Frage. Das dk will in den nächsten Wochen in einer Artikelserie Antworten geben und freut sich über Anregungen aus der Leserschaft unter redaktion@dk-online.de.

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