Generelles Rauchverbot im Wald Trockenheit ist für Bürsteler Fuhrenkamp brandgefährlich

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Auch mit einer App kann man den Weg zum nächsten Notfall-Treffpunkt erfahren und einen Notruf absetzen. Foto: LandesforstenAuch mit einer App kann man den Weg zum nächsten Notfall-Treffpunkt erfahren und einen Notruf absetzen. Foto: Landesforsten

Ganderkesee-Bürstel. Auf die derzeit im Gebiet der Gemeinde Ganderkesee vor allem im Bürsteler Fuhrenkamp enorm hohe Waldbrandgefahr hat am Mittwoch Landesforstensprecher Rainer Städing hingewiesen.

Der überwiegend mit Kiefern besetzte Wald leide besonders unter der anhaltenden Trockenheit.

Extremwetterlage ist brandgefährlich

„Wir alle müssen jetzt sehr aufpassen. Eine so lange, große und räumlich weit gefasste Waldbrandgefahrenstufe, wie sie derzeit in der Region herrscht, habe ich noch nicht erlebt“, sagte Städing angesichts der anhaltenden Extremwetterlage.

Gestern hatte der Deutsche Wetterdienst im gesamten Weser-Ems-Raum die Stufe vier von fünf ausgerufen. Wegen der zundertrockenen Bodenvegetation im Fuhrenkamp appellierte der Landesforstensprecher an das Verantwortungsgefühl der Waldbesucher: „Rauchen Sie generell nicht im Wald und werfen Sie an Straßen beziehungsweise an Böschungen in Waldnähe keine Kippen aus dem Auto“, bat er.

Notfall-Treffpunkt bei Feuer aufsuchen

Sollten Spaziergänger ein Feuer entdecken, sei möglichst einer der sogenannte „Notfall-Treffpunkte“ aufzusuchen. Dort können Besucher im Brandfall über den Notruf 112 die Bezeichnung des Punkts durchgeben und so die Feuerwehr zum richtigen Ort im Wald leiten.

Im Hasbruch ist die Lage derzeit ein wenig entspannter. „Das liegt am hohen Laubbaumanteil“, erläuterte Städing. Verheerende Waldbrände, wie gerade in Schweden und Griechenland, oder im August 1975 in der Lüneburger Heide, seien angesichts erfolgter waldbaulicher Maßnahmen zur Waldbrandvorbeugung aber unwahrscheinlich.


Die Rettungs-App „Hilfe im Wald“ ist im jeweiligen App-Store für Android, IOS und Windows erhältlich. Sie soll dazu beitragen, die Rettung zu organisieren. Mit dem GPS zeigt sie den eigenen Standort und die nächsten Rettungspunkte an.

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