Modellversuch im Kreishaus Kreis Oldenburg will Wartezeiten bei Kfz-Zulassung verringern

Von Thorsten Konkel

Ab Mittwoch, 1. August, wird die Kreisverwaltung die Öffnungszeiten ihrer Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle versuchsweise stärker auf eine vorherige Terminvergabe ausrichten.  Symbolfoto: Marc Müller/dpaAb Mittwoch, 1. August, wird die Kreisverwaltung die Öffnungszeiten ihrer Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle versuchsweise stärker auf eine vorherige Terminvergabe ausrichten. Symbolfoto: Marc Müller/dpa

Landkreis Oldenburg/Wildeshausen. Ab Mittwoch, 1. August, wird die Kreisverwaltung die Öffnungszeiten ihrer Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle zunächst versuchsweise stärker auf eine vorherige Terminvergabe ausrichten.

Ziel ist laut Mitteilung eine höhere Kundenfreundlichkeit durch geringere Wartezeiten.

Vor drei Jahren wollte die Kreisverwaltung einen neuen Weg beschreiten und als erste Kommune im Bereich Weser-Ems versuchen, in der Kfz-Zulassungsstelle die Wartezeiten effektiv zu reduzieren. Dieser Versuch sei voller Erfolg gewesen. „Mittlerweile sind nämlich andere Kommunen unserem Beispiel gefolgt“, erläutert Erster Kreisrat Christian Wolf. Versuchsweise sollen nun bis 30. September auch donnerstags in der Zeit von 13 Uhr bis 18 Uhr Kfz-Angelegenheiten in der Zulassungsstelle im Kreishaus, Delmenhorster Straße 6 in Wildeshausen, ausschließlich nach vorheriger Terminreservierung geregelt werden können.

„So möchte ich auch nicht ausschließen, dass wir bei einem positiven Ergebnis dieses Versuches die Terminvergabe noch gezielter anbieten werden,“ blickt Wolf weiter voraus. Derzeit bietet die Zulassungsstelle die Möglichkeit einer Reservierung über das Internet oder das Telefon: Die Kunden können dann mit einer sehr geringen oder ohne Wartezeit den Service nutzen.

Bürgerinnen und Bürgern, die ohne Termin erscheinen, soll ein zeitnaher Termin gegeben werden. Sie müssen allerdings mit Wartezeiten rechnen.

Positive Resonanz auf die Online-Terminvergabe

Die Positive Resonanz auf die Online-Terminvergabe habe die Verwaltung dazu bewogen, die Terminvergabe weiter zu forcieren, um damit eine höhere Bürgerfreundlichkeit und auch einen wirtschaftlicheren Personaleinsatz zu erreichen, heißt es. Derzeit, so die Verwaltung, können gerade in den personell schwächer besetzten Nachmittagsstunden die Besucherströme nicht gesteuert werden. Bei dem bis zum 30. September laufenden Versuch ist die Kfz-Stelle wie bisher montags und mittwochs in der Zeit von 13 Uhr bis 15 Uhr ausschließlich über die Terminvergabe erreichbar.

Zusätzlich sollen aber an Donnerstagen von 13 Uhr bis 18 Uhr Kunden ebenfalls ausschließlich über einen zuvor gebuchten Termin bei der Zulassungsbehörde vorsprechen dürfen. Jeder Kunde, der in einer Übergangszeit ohne Termin erscheint, wird in den nächsten freien Termin gebucht.


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