Derzeit Erschließungsarbeiten Baustart für Häuslebauer in Bargup im September

Von Thomas Deeken

Im Baugebiet Bargup in Bookholzberg laufen derzeit die Erschließungsarbeiten. Im Hintergrund ist auch schon ein Teil des neuen Kindergartens zu sehen. Foto: Thomas DeekenIm Baugebiet Bargup in Bookholzberg laufen derzeit die Erschließungsarbeiten. Im Hintergrund ist auch schon ein Teil des neuen Kindergartens zu sehen. Foto: Thomas Deeken

Bookholzberg. Häuselbauer müssen sich noch gedulden. Die kompletten Erschließungsarbeiten im Bookholzberger Neubaugebiet Bargup werden nicht vor Ende August fertig sein. Viele Bauplätze sind schon verkauft, einige sind aber noch zu haben – sowohl im östlichen, als auch im westlichen Teil.

Wer schon seit einiger Zeit darauf wartet, im Bookholzberger Neubaugebiet Bargup ein Häuschen zu bauen, muss sich weiterhin gedulden. Statt Spatenstich im August, wie zunächst noch für den westlichen Teil des großen Areals zwischen Nutzhorner Straße und Bahnlinie Oldenburg-Bremen gedacht, können Häuslebauer nicht vor September starten. Das hat Oliver Fleddermann, Geschäftsführer des Bauunternehmens Hermann Tönjes, auf dk-Nachfrage mitgeteilt. Die Kanalarbeiten seien zwar fertig, aber die Trafo-Station für den Strom würde erst um den 23. August herum kommen, nennt Fleddermann den Grund für die Verzögerung.

Noch drei Bauplätze im westlichen Teil

Für Fleddermann verkauft Ralf Liebenow von der Debeka, Telefon (0172) 4231994, die Grundstücke. Von den insgesamt 24 Flächen seien nur noch drei zu haben. Sie kosten, je nach Lage, zwischen 130 und 145 Euro pro Quadratmeter plus Maklergebühren. Nähere Informationen gibt es bei Liebenow ab 30. Juli. Bisher gehörten unter anderem Einwohner aus der Gemeinde Ganderkesee, aber auch Delmenhorster, Bremer, Oldenburger und auch ein Paar aus Nordhorn zu den Käufern.

„Gute Nachfrage“ im östlichen Bereich

Für den östlichen Teil des Baugebiets ist Heiko Hafemann, Geschäftsführer von Hafemann-Bauträger in Bookholzberg, zuständig. Er vermarktet insgesamt 37 Grundstücke, auf denen Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen sollen. Die Nachfrage sei gut, es seien aber auch noch einige Flächen erhältlich. Die Bauplätze sind zwischen 700 und rund 800 Quadratmetern groß und kosten 146 Euro pro Quadratmeter, voll erschlossen und ohne weitere Maklergebühren. Eine aktuelle Übersicht gibt es auf der Homepage des Unternehmens unter www.hafemann-bautraeger.de/index.php/neubaugebiet. Nach Angaben des Firmenchefs wird dieser Plan regelmäßig aktualisiert.

Plattdeutsche Straßennamen

Aus dem Grundstücksplan geht nicht nur hervor, welche Flächen reserviert beziehungsweise verkauft sind. Es wird auch beschrieben, wo Einfamilien- und Doppelhäuser beziehungsweise Bungalows entstehen sollen. Wann im Ostbereich, in dem die Straßen die plattdeutschen Namen Achterhoek, An’n Hövel, To’n Ahrensbarg und Steenpadd erhalten haben, gebaut werden kann, steht Hafemann zufolge noch nicht fest. Voraussichtlich könne es aber im Herbst losgehen.

Kein geförderter Wohnungsbau

Im Baugebiet sind auch fünf Mehrfamilienhäuser mit eventuell jeweils sechs Wohneinheiten geplant. Mietanfragen habe es bereits gegeben. Es müssten aber noch weitere Verhandlungen darüber geführt werden, wer überhaupt wie baut. Geförderter Wohnungsbau ist laut Fachbereichsleiter Peter Meyer nicht vorgeschrieben. Den wird es laut Hafemann dort auch nicht geben.

Kindergarten schon im Bau

Deutlich zu sehen ist derzeit, dass der Kindergarten bereits im Bau ist. Die Betonteile für den Aufzug stehen schon. Dagegen ist immer noch nicht klar, was in dem Mischbereich vor dem Kindergarten entstehen soll, wo früher einmal von einem Netto-Markt die Rede war. Es gebe inzwischen allerdings einen Interessenten. Und es würden Gespräche geführt, so Hafemann. Das sei zwar ein Hoffnungsschimmer – mehr aber derzeit noch nicht.


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