Freibad Ganderkesee Freibad Ganderkesee steuert Besucherrekord an

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Auf bestem Weg ins frische Nass: Eine halbe Saison noch, dann wird das Freibad in Ganderkesee für ein Jahr geschlossen. Foto: Reiner HaaseAuf bestem Weg ins frische Nass: Eine halbe Saison noch, dann wird das Freibad in Ganderkesee für ein Jahr geschlossen. Foto: Reiner Haase

Ganderkesee. Zur Halbzeit der Saison sind im Freibad in Ganderkesee schon fast so viele Besucher gezählt worden wie in der gesamten Saison 2017. Die bittere Pille: Wegen Umbaus und Sanierung ist das Freibad vom Saisonende Anfang September bis zum Frühsommer 2020 geschlossen.

Mit dem Segen des Wettergotts steuert das Freibad in Ganderkesee einen Besucherrekord für viele Jahre rückblickend an. Die 42.786 Gäste des – allerdings völlig verregneten – Sommers 2017 dürften jetzt schon erreicht sein; laut Geschäftsführer Henry Peukert hatten Mitte letzter Woche über 38.000 Besucher Einlass gefunden. Peukerts Freibad-Team hat das Topergebnis der letzten Jahre von 52.728 Gästen im Jahr 2013 folglich fest im Visier.

Aktuell rückt die Sanierung und Modernisierung des Freibads mehr und mehr in den Fokus. In der vergangenen Woche hat die Gemeinde den Neubau des Kursbeckens und die Sanierung der Freizeitanlage europaweit ausgeschrieben. Firmen können sich bis zum 15. August um die Aufträge bewerben. Die Angebote werden anzeigen, ob der bisher benannte Kostenrahmen von rund 8,5 Millionen Euro auch in einer Zeit der Hochkonjunktur im Baubereich realistisch ist.

Im Jahr 2020 runderneuertes Bad

Die Bauarbeiten sollen laut Ausschreibung im Februar 2019 beginnen und im Dezember 2019 abgeschlossen sein. Das Freibad bleibt deshalb 2019 komplett geschlossen und soll sich den Besuchern zum Saisonstart im Frühsommer 2020 runderneuert präsentieren.

Neue und umgebaute Bereiche

Zu den Plänen für die Freizeitanlage am Heideweg gehört die Trennung des Sprungturmbeckens vom Schwimmerbecken. Dafür werden zwei der acht 50-Meter-Bahnen auf 25 Meter verkürzt. Die Wasserrutschbahn erhält einen eigenen, sicheren Auslauf. So ergibt sich mehr Platz für die Nichtschwimmer, für die auch noch diverse Wasserattraktionen installiert werden. Das Planschbecken erhält einen Wasserspielplatz.

Im Freibadbereich gibt es nach dem Umbau zusätzliche Umkleiden, Duschen und Wertfächer sowie Räume für Menschen mit Beeinträchtigungen. Außerdem wird ein Kursbecken mit Hubboden und 60 Quadratmetern Wasserfläche eingebaut.

Alte Technik hat ausgedient

Das Herzstück der Planung ist aber die Sanierung der Technik. „Wir bangen immer wieder darum, dass die Heizung anspringt und die Filter durchhalten“, sagt Peukert. Mit dann getrennten Wasserkreisläufen können das Schwimmer-, das Nichtschwimmer-, das Springer- und das Planschbecken unterschiedlich betrieben und beheizt werden.

Hallenbad als Alternative

Für die Zwischensaison 2019 wird das Hallenbad am Steinacker ganzjährig geöffnet sein. Die Nutzungszeiten für das Schulschwimmen, das Vereinsschwimmen und das öffentliche Schwimmen werden wie aus Winterzeiten gewohnt beibehalten. „In den Ferien werden wir aber mehr Zeiten fürs öffentliche Schwimmen anbieten“, kündigt Peukert an.


Das Freibad-Team hält die Besucher mit besonderen Veranstaltungen bei Laune. Am Sonnabend, 21. August, und am Sonnabend, 28. August, bietet die DLRG jeweils von 14 Uhr bis 16 Uhr ein Schnuppertauchen an. Am Sonntag, 29. Juli, können die Gäste von 14 Uhr bis 16 Uhr im „Aquaball“ übers Wasser laufen. Am Sonnabend, 13. August, wird von 13 Uhr bis 18 Uhr eine Poolparty gefeiert.

Am Sonntag, 12. August, ab 10 Uhr wird für die Sauna- und Freibadgäste ein Frühstücksbrunch vorbereitet. Dafür wird um Anmeldung gebeten. Der letzte reguläre Öffnungstag im Freibad ist der Sonnabend, 1. September. Am Tag darauf gibt es von 13 Uhr bis 17 Uhr einen Hundebadetag. Danach wird umgebaut.

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