Was Gerold Sprung heute macht Einsatz für Ganderkeseer Bürger und Natur bleibt Herzenssache

Von Paul Wilhelm Glöckner

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Gerold Sprung war früher Bürgermeister der Gemeinde Ganderkesee. Foto: GlöcknerGerold Sprung war früher Bürgermeister der Gemeinde Ganderkesee. Foto: Glöckner

Ganderkesee In einer neuen Artikelserie berichtet das dk über Personen, die vor Jahren häufig in der Öffentlichkeit standen und sich mittlerweile ins Privatleben zurückgezogen haben – wie etwa Gerold Sprung, der früher in Ganderkeseer Bürgermeister war.

Seine Verwaltungslehre begann Gerold Sprung 1961 bei der Stadt Delmenhorst, wechselte dann 1977 als Hauptamtsleiter in den Dienst der Gemeinde Ganderkesee und stieg dort später zum Gemeindedirektor und hauptamtlichen Bürgermeister auf. Seit 2006 im Ruhestand widmete sich Sprung dann ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Früher auch Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes des DRK

Der Stenumer war Vorsitzender des Kreisverbandes des DRK. „Hier hätte ich mich hinsichtlich der Kündigung des Rettungsdienstes durch den Kreis anders verhalten sollen, habe aber damals die Entwicklung nicht immer richtig gesehen“, räumt Sprung ein. Und er führte auch die Gesellschaft der Freunde des Hasbruchs.

Und dieser Einsatz für die Natur und für die Ganderkeseer Bürger ist ihm auch heute noch eine Herzenssache, wenn er zum Beispiel ihnen hilft, Anliegen bei der Gemeindeverwaltung vorzubringen. „Heute stehe ich auf der anderen Seite und habe dadurch ein ganz neues Verhältnis zum Ehrenamt gewonnen, dem ich Respekt und Anerkennung zolle“, erläutert Sprung den Rollenwechsel.

Beliebt sind auch seine Bus- und Radtourführungen durch die Gemeinde. Sprung zeigt sich dabei als Kenner der Orts- und Kulturgeschichte. Mit seiner Frau Brigitte absolviert der 74-Jährige auch immer noch mehrtägige Radtouren, wie „Rund um Berlin“ oder er radelt mal einen Tag lang von Stenum aus beidseitig der Weser umher.

Und auch Fernreisen wie letztens nach Myanmar verschaffen ihm neue Eindrücke. Engagiert hat sich Sprung auch im Rotary Club Ganderkesee. Bei Projekten wie der Unterstützung eines Schulbaus in Togo hat er mitgewirkt. „Und in Bookholzberg besuchen wir immer mal wieder das Jugendhaus Kaffeepott, um ins direkte Gespräch mit jungen Menschen zu kommen“.


Um viele bekannte Menschen, die über Jahre im Blickpunkt der Öffentlichkeit standen, beruflich oder ehrenamtlich Verantwortung getragen haben, ist es mitunter ein wenig still geworden. „Was macht heute eigentlich...?“ ist dann eine oft gestellte Frage. Das dk will in den nächsten Wochen in einer Artikelserie Antworten geben und freut sich über Anregungen aus der Leserschaft unter redaktion@dk-online.de.

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