Stromtrasse Ganderkesee-Sankt Hülfe Tennet braucht am Umspannwerk Ganderkesee mehr Platz

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Am mit Technik vollgepfropften Umspannwerk in Ganderkesee fließt der Strom aus einer Freileitung in ein Erdkabel. Foto: Reiner HaaseAm mit Technik vollgepfropften Umspannwerk in Ganderkesee fließt der Strom aus einer Freileitung in ein Erdkabel. Foto: Reiner Haase

Ganderkesee/Landkreis. Bauarbeiten und -vorbereitungen der Stromtrasse Ganderkesee-Sankt Hülfe rücken von Süden her auf Ganderkesee zu. Hier sind noch Platz- und Technikfragen offen.

Der vierfache Wechsel von einer Freileitung in ein Erdkabel und umgekehrt im Verlauf der Stromtrasse Ganderkesee-Sankt Hülfe im Bereich der Gemeinde Ganderkesee ist für den Netzbetreiber Tennet weiterhin eine Herausforderung. Gleich beim Umspannwerk in Ganderkesee, dem Ausgangspunkt der 61 Kilometer langen Trasse, gibt es ungelöste Probleme. Dort soll die erste der vier Kabelübergangsanlagen installiert werden. Der richtige Platz und der geeignete technische Aufbau sind noch nicht gefunden.

Gespräche laufen

Anfang des Jahres hatten Tennet-Vertreter im Ganderkeseer Rathaus öffentlich berichtet, dass die Übergangsanlagen mehr Platz in Anspruch nehmen als ursprünglich geplant und dass es auf dem Grundstück des Umspannwerks am Schlutterweg keine ausreichend große Fläche gibt. „Wir brauchen mehr Platz. Helfen Sie uns“, lautete damals der Appell an die Ganderkeseer. Zwischenzeitlich habe es Gespräche mit der Gemeinde und mit Betroffenen gegeben, berichtet jetzt Inga Wilken, die Referentin für Bürgerbeteiligung bei Tennet. Die Gespräche seien noch nicht abgeschlossen.

Varianten für Übergangsanlagen

Mit den Worten „Das kriegen wir hin – die Frage ist nur wie“ gibt sich Wilken optimistisch. Für die Kabelübergangsanlage gebe es verschiedene Varianten mit unterschiedlichem Flächenbedarf. „Wenn die Lösung gefunden ist, gibt es Informationen“, kündigt Wilken an.

Erste Maste stehen

Tennet hat 2017 mit der Gründung und dem Bau der ersten Maste im Südabschnitt in der Samtgemeinde Barnstorf begonnen und will die gesamte 380-Kilovolt-Leitung bis 2021 am Netz haben. In dieser Woche werden die Betroffenen im Bereich Freileitung Mitte in Twistringen informiert, auch darüber, warum hier abweichend vom ursprünglich geplanten Erdkabel auf Freileitung umgeschwenkt worden ist. Auch für den Freileitungsbau von Klein Henstedt bis Colnrade durch die Samtgemeinde Harpstedt werden jetzt Informationsveranstaltungen terminiert.


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