Gemeinsames Projekt Rethorner weihen Bushaltestelle in Schornsteinform ein

Meine Nachrichten

Um das Thema Ganderkesee Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Sie feierten die Einweihung: (v.li.) Dirk Gallas, Alice Gerken, Christine Pochodaj, Alfred Hagstedt, Klaus Schütte, Jutta Hagstedt und Heiner Wöbse. Foto: Marie BusseSie feierten die Einweihung: (v.li.) Dirk Gallas, Alice Gerken, Christine Pochodaj, Alfred Hagstedt, Klaus Schütte, Jutta Hagstedt und Heiner Wöbse. Foto: Marie Busse

Rethorn. Eine neue Haltestelle des Bürgerbusses Ganderkesee ist am Donnerstag, 28. Juni, in Rethorn eingeweiht worden. Handwerker und Ehrenamtliche arbeiteten fast ein Jahr am Gemeinschaftsprojekt.

Ein besonderer Standort gleich in doppelter Hinsicht ist die neu errichtete Bushaltestelle am Hohenkamp in Rethorn: Mit der außergewöhnlichen Gestaltung, die dem Rumpf eines abgebrochenen Schornsteins ähnelt, erinnert die Haltestelle an die historische Ziegelei, die bis 1966 an gleicher Stelle in Betrieb war. Gleichzeitig ist das Wartehäuschen Start- und Endpunkt des Ganderkeseer Bürgerbusses. „Hier hat der Bürgerbus vor 13 Jahren seine Arbeit aufgenommen“, sagte Rolf Kuhlmann vom Bürgerbus Ganderkesee anlässlich der gestrigen feierlichen Einweihung.

Handwerker und Ehrenamliche wirken mit

Der Ortsverein Rethorn baute die Wartestelle mit örtlichen Handwerken ehrenamtlich und unentgeltlich. Rund 180 Arbeitsstunden investierten sie. „Die Arbeiten begannen im Sommer vergangenen Jahres, und im Mai konnte die Haltestelle genutzt werden“, sagte Klaus Schütte vom Ortsverein Rethorn. Der Bau der Bushaltestelle selbst war ein echtes Gemeinschaftsprojekt der Rethorner Handwerker. Den größten Anteil der Arbeiten übernahm der Rethorner Maurermeister Alfred Hagstedt. „Er hatte auch die Idee, die Haltestelle als Schornstein zu gestalten“, ergänzte Schütte. Nur rund drei Meter weiter stand der Originalschornstein der ehemaligen Ziegelei.

Marco Thimm übernahm die Tischlerarbeiten und Dirk Gallas steuerte eine Glasplatte bei. Hartmut Haken kümmerte sich um die Metallarbeiten. Die Materialkosten für das Wartehaus in Höhe von etwa 3600 Euro zahlte die Gemeinde, erklärte Bürgermeisterin Alice Gerken.

Weitere Pläne

Der Ortsverein feiert nicht nur die Fertigstellung, sondern denkt schon weiter: „Wir wollen noch eine Informationstafel aufstellen, die über die lange Geschichte der Ziegelei in Rethorn erinnert“, kündigte Schütte an.

Die Haltestelle wird von allen drei Linien des Bürgerbusses genutzt. Außerdem hält dort der Schulbus. „Wir freuen uns, dass an der zentralen Stelle des Bürgerbusses so ein Blickfang entstanden ist“, betonte Kuhlmann vom Bürgerbusverein.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN