Umfrage von 1. bis 31. Juli 2018 Kreis Oldenburg holt Bürgervotum zur Gelben Tonne ein

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Sie könnte bald das Ortsbild „bereichern“: Der Landkreis Oldenburg plant die Einführung einer „Gelben Tonne“ zum Jahr 2021. Zuvor haben jedoch die Bürger das Wort. Foto: Martin Gerten/dpaSie könnte bald das Ortsbild „bereichern“: Der Landkreis Oldenburg plant die Einführung einer „Gelben Tonne“ zum Jahr 2021. Zuvor haben jedoch die Bürger das Wort. Foto: Martin Gerten/dpa

Landkreis Oldenburg. Bürger, Gewerbetreibende und alle Einrichtungen, an denen Verpackungsmüll anfällt, dürfen sich im Landkreis Oldenburg an der Abstimmung beteiligen. Die „Gelbe Tonne“ könnte 2021 eingeführt werden.

Vor der möglichen Einführung einer „Gelben Mülltonne“ für Verpackungsabfall anstelle des bisherigen „Gelben Sacks“ bittet die Kreisverwaltung die Bürger dazu um ihre Meinung. Frühestens zum Jahr 2021 könnte die Umstellung auf ein festes Abfallgefäß anstelle der leicht reißenden Plastiksäcke erfolgen. Ab diesen Sonntag, 1. Juli, und noch bis zum 31. Juli darf abgestimmt werden. Das Bürgervotum dafür oder dagegen will die Kreisverwaltung zwecks einfacher Umsetzung hauptsächlich über das Internet einholen.

„Damit sich alle beteiligen können, werden auch andere Wege für die Stimmabgabe geöffnet“, betont Kreissprecher Oliver Galeotti.

Wohnsituation wird ebenfalls abgefragt

Die Umfrage beinhaltet zwei Fragen: Zum einen die Frage nach der Wohnsituation – Einfamilienhaus oder Mehrparteienhaus – und zum anderen die Entscheidung zwischen folgende beiden Alternativen: Abholung der „Gelben Säcke“ zweiwöchentlich oder Leerung einer „Gelben Tonne“ vierwöchentlich.

Sofern weitere Anmerkungen übermittelt werden sollen, bittet die Kreisverwaltung beim Mitmachen übers Internet um Antwort per E-Mail.

Aber auch ganz herkömmlich per Stimmzettel ist die Teilnahme möglich: In den Rathäusern der acht kreisangehörigen Kommunen, den Außenstellen in Sandkrug und Bookholzberg, im Kreishaus sowie bei den Entsorgungseinrichtungen des Landkreises liegen nämlich Stimmkarten aus, die in bereitstehende Urnen geworfen werden können. Sollten diese Möglichkeiten zur Stimmabgabe nicht ausreichen, kann beim Kreis auch per Telefon abgestimmt werden: montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr unter (04431) 85671.

„Es ist sinnvoll, sich im Vorfeld der Stimmabgabe zu informieren. Nur so lassen sich alle Gesichtspunkte berücksichtigen“, rät Galeotti.

Zur Stimmabgabe sind neben den Haushalten auch Gewerbetreibende und andere „Müllanfallstellen“ zugelassen. Um Missbrauch zu verhindern, werden neben der eigentlichen Umfrage auch der Name und die Adresse des Teilnehmenden abgefragt.

Adressdaten werden bis September gespeicher

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Für die Datenspeicherung und Verarbeitung werden die Adressdaten von der eigentlichen Umfrage getrennt, beteuert die Verwaltung. Die Umfrage erfolgt demnach unter Beachtung der aktuellen Datenschutzerklärung des Landkreises. Die Daten werden spätestens nach einer Auswertung Ende September gelöscht. Denn vorgesehen ist, dass der Kreistag Ende September eine abschließende Entscheidung im Rahmen des Abfallwirtschaftskonzeptes treffen wird. Dabei wird das Umfrageergebnis maßgeblichen Einfluss haben.


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