Filialen auch in Ganderkesee und Hude Vereinigte Volksbank liefert glänzendes Geschäftsjahr ab

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Zufrieden blicken Oliver Frey (links) und Sascha Knaack vom Vorstand der Vereinigten Volksbank aufs Geschäftsjahr 2017. Jetzt wird unter anderem im digitalen Bereich erweitert. Foto: Bettina Dogs-PrößlerZufrieden blicken Oliver Frey (links) und Sascha Knaack vom Vorstand der Vereinigten Volksbank aufs Geschäftsjahr 2017. Jetzt wird unter anderem im digitalen Bereich erweitert. Foto: Bettina Dogs-Prößler

Ganderkesee. Der Boom bei der Kreditvergabe im Bereich Wohnungsbau hält an: Die Banker der Vereinigten Volksbank Ganderkesee-Hude-Bookholzberg-Lemwerder blicken begeistert aufs Geschäftsjahr 2017.

Der Wohnungsbau boomt, die Kunden legen wieder Geld auf die hohe Kante und die Firmen investieren endlich wieder: „Mit unseren Wachstums- und Ertragszahlen liegen wir für 2017 über unserem geplanten Ergebnis“, hat Jürgen Kikker, Vorstandsmitglied der Vereinigten Volksbank Ganderkesee-Hude-Bookholzberg-Lemwerder, vor rund 160 Gästen bei der Vertreterversammlung im Vielstedter Bauernhaus festgestellt.

Geschäftsjahr wieder besser als zuvor

Beim offiziellen Pressegespräch, am Mittwoch in den Geschäftsräumen der Volksbank in Hude, erklären seine Vorstandskollegen, Oliver Frey und Sascha Knaack, sich noch immer zufrieden: „2017 war wieder ein sehr gutes Jahr – und wieder besser als das Jahr davor.“ Zwei Jahre ist es her, dass sich die beiden Volksbanken Ganderkesee-Hude und Bookholzberg-Lemwerder zusammenschlossen und durch die Fusion zur größten Genossenschaftsbank im Landkreis Oldenburg wurden. „Ein richtiger Schritt zur richtigen Zeit“, sagte Sascha Knaack. „Und die Früchte der Fusion kommen jetzt zum Tragen.“

Eine deutliche Steigerung der Bilanzsumme

Für das jüngste Geschäftsjahr bedeutet das: Eine Steigerung der Bilanzsumme innerhalb eines Jahres von 603 Millionen Euro auf 647 Millionen Euro, mehr vergebene Kredite und wieder mehr angelegtes Geld der Kunden.

„Durch die anhaltend niedrigen Zinsen blieb die Bereitschaft zu investieren hoch“, sagte Oliver Frey.

Im Vergleich zum Vorjahr sei der Bereich um 6,9 Prozent auf 444 Millionen Euro angewachsen. „Den hauptsächlichen Teil dabei machten Kreditanfragen für den Wohnungsbau und Immobilienmarkt aus“, so Frey. „Aber auch Firmen und Landwirte investieren wieder mehr.“ Die Phase der Liquiditätskrise sei vorbei.

Gewachsen ist auch die Summe des angelegten Geldes. „Viele Kunden nutzen uns als sicheren Hafen und haben sich an das niedrige Zinsniveau gewöhnt“, bilanzierte Frey.

Für das Geschäftsjahr 2017 verbucht die Volksbank Ganderkesee-Hude-Bookholzberg-Lemwerder demnach ein Wachstum von 7,6 Prozent von 436 Millionen Euro auf 469 Millionen Euro. Rund 135 Millionen Euro entfallen dabei auf Spareinlagen. „Der Großteil“, erläuterte Vorstand Sascha Knaack, „beschäftigt sich mit sich inzwischen mit Alternativleistungen wie Fonds.“

Digitales Angebot wird ausgebaut

Ausgebaut wird derzeit das digitale Angebot: Kontaktloses Bezahlen via EC-Karte, Geldgeschäfte per Banking-App über das Smartphone oder Rechnungen begleichen anhand des „Scan2bank“, bei dem Rechnungen mit dem Handy abfotografiert und schließlich bezahlt werden, ist bei der Volksbank Ganderkesee-Hude-Bookholzberg-Lemwerder bereits möglich.

Seit Anfang der Woche werden darüber hinaus alle Filialen mit WLAN ausgestattet, das den Kunden kostenlos zur Verfügung stehen soll. „Damit wir sie vor Ort auch bei den digitalen Produkten beraten können, ohne dass sie dafür bezahlen müssen“, so Sascha Knaack.


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