„Unser Dorf hat Zukunft“ Falkenburg-Habbrügge will Landeswettbewerb erreichen

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Falkenburg herausgeputzt: Ursel Schmertmann (3. von links) hat der Jury des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ mit Norbert Wencker (rechts vorne) an der Spitze die Falkenburger „Beetschwestern und -brüder“ vorgestellt. Foto: Reiner HaaseFalkenburg herausgeputzt: Ursel Schmertmann (3. von links) hat der Jury des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ mit Norbert Wencker (rechts vorne) an der Spitze die Falkenburger „Beetschwestern und -brüder“ vorgestellt. Foto: Reiner Haase

Falkenburg. Falkenburg-Habbrügge will Lintel, Littel und Dingstede im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ausstechen. Es winkt die Teilnahme am Wettbewerb auf Landesebene.

Betschwestern kennt Norbert Wencker vom Amt für regionale Landentwicklung schon lange. Seit gestern weiß der Vorsitzende der Bewertungskommission im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft auch, was Beetschwestern sind: Rührige Frauen aus Falkenburg und Habbrügge, die sich mit Unterstützung einiger Männer, den Beetbrüdern, einmal im Monat um die Rabatten vor dem Falkenhuus.

Putzaktion nach Gewittern

Am Mittwoch war eine Sonderschicht fällig, weil Gewitterstürme in der Nacht zuvor das in den Tagen zuvor geschaffene piekfeine Erscheinungsbild der Ortsmitte durcheinandergewirbelt hatten. Und die Jury sollte beeindruckt werden, stand das Doppeldorf Falkenburg-Habbrügge doch im Wettstreit mit den Landkreis-Dörfern Lintel, Littel und Dingstede um das Erreichen des Landeswettbewerbs. Das Ergebnis soll heute Nachmittag veröffentlicht werden.

Rundfahrt durchs Doppeldorf

Jürgen Hakkel und Heiner Lüschen vom Vorstand des Ortsvereins präsentierten der Jury die Vielfalt des Dorflebens bei einer Rundfahrt durch mit Stopps beim Oltmann-Haus, einem aufwendig restaurierten alten Bauernhaus mit Reetdach, das jetzt Wohnzwecken dient, beim Schützenhaus, beim Turnverein und bei der Dorfschule. Die Kinder empfingen die Gäste mit hoch- und plattdeutschen Liedern.

Ausgeprägte Infrastruktur

Während der Rundfahrt und bei einer Schlussbesprechung im Falkenhuus, dem Domizil des Ortsvereins im ehemaligen Schweinestall des Dorfschullehrers, wurden die Gäste mit anderen Stärken des Doppeldorfs bekannt gemacht. Hakkel und Lüschen nannten unter anderem Landwirte im Voll- und Nebenerwerb, Forellen Abel mit über 80 Arbeitsplätzen, Handwerker und Dienstleister sowie den Dorfladen in der Landbäckerei Ruge. Sie vergaßen auch nicht Hinweise auf das rege Vereinsleben: Zehn Vereine einschließlich der Feuerwehr und einer „Jungen Gruppe“. „Es ist selbstverständlich, dass ein Verein den anderen unterstützt“, betonte Hakkel.


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