Ganderkeseer Ausschuss tagt Diskussion über weitere Schritte für Baugebiet Altengraben

Von Thomas Deeken

„Hier passt kein Baugebiet hin“: Die eingesessenen Altengrabener haben zahlreiche Unterschriften gegen das geplante Baugebiet in ihrer Nachbarschaft gesammelt. Im Ausschuss am 31. Mai geht es erneut um das mögliche Baugebiet. Archivfoto: Reiner Haase„Hier passt kein Baugebiet hin“: Die eingesessenen Altengrabener haben zahlreiche Unterschriften gegen das geplante Baugebiet in ihrer Nachbarschaft gesammelt. Im Ausschuss am 31. Mai geht es erneut um das mögliche Baugebiet. Archivfoto: Reiner Haase

Ganderkesee. Die Mitglieder des Gemeindeentwicklungsausschusses sollen am Donnerstag, 31. Mai, darüber entscheiden, ob der Bebauungsplan-Entwurf für den Plan 249, „Schönemoor – westlich Zum Altengraben“, öffentlich ausgelegt werden soll und ob die Träger öffentlicher Belange beteiligt werden sollen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.

Das Plangebiet, in dem Einfamilien- und Doppelhäuser sowie Mehrfamilienhäuser entstehen sollen, ist bei einigen Ausschussmitgliedern und bei einer Reihe von Anwohnern umstritten. So haben in der jüngsten Ausschusssitzung vier von 13 Ratspolitikern quasi gegen ein neues Baugebiet auf dem Areal zwischen den Straßen Zum Altengraben und Zum Königsfarm gestimmt. Darüber hinaus hat sich eine Bürgerinitiative um Hartmut Rippena gegründet, die sich gegen das Baugebiet ausspricht. Wesentliche Knackpunkte dabei: Gerüche aus einem benachbarten Stallgebäude und die mögliche Beschneidung der Landwirtschaft vor Ort.

Grundstück für neue Feuerwehr in der Diskussion

Die Ausschussmitglieder sollen auch darüber abstimmen, wie es mit dem Bebauungsplan 247, „Bookholzberg – An der Bahn, Huntestraße, westlich Wellenhofsweg“, weitergehen soll. Auf dem Grundstück ist unter anderem der Feuerwehrneubau für die Bookholzberger Ortswehr vorgesehen – und zwar dort, wo vor mehreren Monaten die Mobilhalle für Flüchtlinge gestanden hatte. Nördlich davon soll ein Waldstück entstehen. Die Verwaltung schlägt vor, die nächsten Verfahrensschritte vorzunehmen und die Beteiligungsverfahren nach dem Baugesetzbuch einzuleiten. Dabei geht es um die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans und die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange.

Was passiert mit derzeitigem Feuerwehrhaus?

In diesem Zusammenhang geht es auch darum, was mit dem alten Feuerwehrgerätehaus passiert, wenn die Ortswehr umgezogen ist. Der Vorschlag der Verwaltung: abreißen und zwei Mehrfamilienhäuser bauen.

Debatte um Baugebiet Moorweg/Anemonenweg

Darüber hinaus geht es am Donnerstag um ein mehrfach von der SPD eingebrachtes mögliches Baugebiet am Moorweg/Anemonenweg. Die Verwaltung rät jedoch, weiterhin davon Abstand zu nehmen, einen Bebauungsplan für das Areal aufzustellen. Des Weiteren wollen die Ausschussmitglieder über das Freibad diskutieren. Weil das Saunahuus immer beliebter wird, gibt es Überlegungen, ein weiteres Schwitzangebot und weitere Liegeflächen zu schaffen.


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