Sommer im Mai Ganderkeseer Seen und das Freibad locken Gäste an

Von Alexandra Wolff

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Mara Brendel (4) aus Ganderkesee paddelt mit ihrer „griechischen Meeresschildkröte“ über den Falkensteinsee. Foto: Alexandra WolffMara Brendel (4) aus Ganderkesee paddelt mit ihrer „griechischen Meeresschildkröte“ über den Falkensteinsee. Foto: Alexandra Wolff

Ganderkesee/Falkenburg/Bookholzberg. Ja, ist denn jetzt schon Sommer? Kein Wunder, dass sich bei diesen Temperaturen Menschen aus Nah und Fern im Freibad und an den Seen tummeln.

Bei den aktuellen Temperaturen sind die Seen und das Freibad in der Gemeinde Ganderkesee auch gestern wieder voll mit Sonnenhungrigen und Wasserratten gewesen.

Ein ständiger Besucher des Freibades Ganderkesee ist Hermann Weickert. Der 80-jährige Ganderkeseer kommt jeden Morgen um 11 Uhr, um 1500 Meter im Freibad zu schwimmen. Das schöne Wetter freut ihn, er sieht aber auch die Schattenseiten und erzählt von dem ertrunkenen 16-Jährigen: „Das ist wirklich tragisch. Dabei gibt es einen ganz einfachen Trick, wie man sich bei Übelkeit oder anderem Unwohlsein selbst vor dem Ertrinken retten kann: Man muss sich einfach auf den Rücken legen. Dann kann man nicht untergehen.“

Aber nicht nur aus Ganderkesee und Umgebung kommen die Badegäste. Merza Merza und sein Sohn Gabriel aalen sich in der Sonne über dem Freibad in Ganderkesee. Sie sind aus Kirchhardt bei Heilbronn angereist. Sie besuchen ihren Schwager, respektive Onkel, Nabil Danho aus Delmenhorst. „Ich habe früher in Ganderkesee gewohnt und bin dort auch zur Schule gegangen“, erzählt Danho. „Deswegen fühle ich mich mit Ganderkesee immer noch sehr verbunden und komme gerne ins Freibad.“

Ganderkesee statt Griechenland

Von noch weiter weg kommen Arnulf Brendel und seine Tochter Mara, die es sich am Falkensteinsee gut gehen lassen. Eigentlich wohnen sie in Ganderkesee, aber vorgestern waren sie noch auf Kreta. „In Griechenland war es nicht wärmer als hier“, fällt dem Vater auf. Aus dem Urlaub haben sie sich eine aufblasbare Schildkröte mitgenommen. Ein schönes Andenken, die Vierjährige jedenfalls spielt schon ganz begeistert damit.

Wer über keinen eigenen schwimmfähigen Untersatz verfügt, kann auch eines der sechs Surfbretter nutzen, die die Betreiber des Camping- und Ferienparks ihren Gästen zur Verfügung stellen. Der fünfjährige Marcel Brak aus Delmenhorst hat sich eines geschnappt und nutzt es als Sprungbrett.

Lauter Cousinen am Sielingsee

Die Cousinen Lisa Tunc, Leyla Ay, Ashwara Ray und Ferda Celik haben ihr Familientreffen an diesem Wochenende an den Sielingsee verlegt. Mit Celiks siebenjähriger Tochter Alisia freuen sie sich über „das besondere Flair des Sees“, wie Ay den See beschreibt.

Ohne Schirm, aber mit Charme und Melone: (hinten v. li.) Lisa Tunc, Leyla Ay, (Mitte v. li.) Ashwara Ray, Ferda Celik und Alisia Celik (ganz vorn) lieben die Ruhe am Sielingsee. Foto: Alexandra Wolff

Ein paar Meter weiter hat eine andere Familie ihre Handtücher ausgebreitet: Auch die Mütter der beiden zwölfjährigen Jungs Bela Zirwes aus Hoykenkamp und Joost Wode aus Delmenhorst sind Cousinen. Während sich die Frauen am Strand des Sielingsees sonnen, tummeln sich die beiden Jungen im Wasser und Bela berichtet stolz: „Ich bin heute bis zur Boje geschwommen.“


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