Simone Weß Konrektorin hat sich in Bookholzberg eingearbeitet

Von Alexandra Wolff

Die Didaktische Leiterin Katharina Caßens, Konrektorin Simone Weß und Schulleiter Jan-Michael Braun (v.l.) sind ein gut eingespieltes Team. Foto: Alexandra WolffDie Didaktische Leiterin Katharina Caßens, Konrektorin Simone Weß und Schulleiter Jan-Michael Braun (v.l.) sind ein gut eingespieltes Team. Foto: Alexandra Wolff

Bookholzberg. Viel verändert hat sich für Simone Weß nicht. Und dass, obwohl die neue Konrektorin von der Oberschule in Bookholzberg vorher in einem mehr als 70 Kilometer entfernten Ort gearbeitet hatte.

Alle vakanten Stellen an der Oberschule in Bookholzberg sind jetzt besetzt, teilte Schulleiter Jan-Michael Braun gestern bei einem Pressegespräch mit. Die Unterrichtsversorgung sei somit gesichert. Einer der Neuzugänge ist Konrektorin Simone Weß.

Seit dem 5. Februar, also mit Beginn des laufenden Schuljahrs, arbeitet die 32-Jährige jetzt als Konrektorin an der Schule an der Ellerbäke. Vorher hatte sie in Herzlake (Landkreis Cloppenburg) ebenfalls an einer Oberschule gearbeitet. „Da war Vieles so ähnlich wie hier“, meinte Weß. „Herzlake ist ebenfalls eine eher ländliche Gegend. Auch die Anzahl der Schüler war ähnlich. Hier sind es knapp 400, in Herzlake waren es 330 Jugendliche.“ Und als Leiterin des Fachbereichs „Arbeit, Wirtschaft und Technik“ habe sie in Herzlake auch schon Führungsaufgaben übernommen.

Rückendeckung von den Kollegen

Über Ziele und Vorsätze hatte sie sich „nicht zu viele Gedanken im Vorfeld gemacht“, sagte sie. „Eine typische Aufgabe ist es, Vertretungspläne zu schreiben, das war mir klar. Und andere Aufgaben haben sich ergeben.“ So habe sie zum Beispiel die Projektwoche organisiert, sowie die Abschluss- und mündlichen Prüfungen. Auch die Stundenplanung falle in ihren Aufgabenbereich. „Ich darf immer nachfragen“, zeigte sich Englisch- und Wirtschaftslehrerin Weß erfreut. „Wenn sich Fehler einschleichen, ist das kein Problem.“ Die Didaktische Leiterin Katharina Caßens und der Schulleiter gäben ihr immer Rückendeckung.

Ausschreibungsverfahren hat sich in die Länge gezogen

Zwei Jahre lang war die Stelle vakant. Als die ehemalige Schulleiterin Daniela Feldhaus 2016 in Mutterschutz ging, übernahm der damalige Konrektor Braun ihr Amt zunächst kommissarisch. Seine Konrektoraufgaben verteilte er auf verschiedene Kollegen. „Das Ausschreibungsverfahren hat sich ganz schön in die Länge gezogen“, begründete er, weshalb die Stelle zwei Jahre unbesetzt geblieben war. „Es mussten verschiedene Gremien einbezogen werden.“ Im Frühling hatte sich Weß beworben, im Herbst war das Vorstellungsgespräch und erst im Winter konnte sie ihre neue Stelle antreten.

„Aber jetzt funktioniert alles sehr gut“, schloss sich Braun Weß’ Auffassung an. „Es hat nicht lange gedauert, bis wir eingespielt waren.“