Erschließungsarbeiten in Ganderkesee Startsignal für Baugebiet südlich Oldenburger Straße

Von Thomas Deeken

Das Startsignal ist erfolgt: Im Baugebiet südlich Oldenburger Straße haben die ersten Erschließungsarbeiten begonnen. Foto: Thomas DeekenDas Startsignal ist erfolgt: Im Baugebiet südlich Oldenburger Straße haben die ersten Erschließungsarbeiten begonnen. Foto: Thomas Deeken

Ganderkesee. Die ersten Laster und Raupenfahrzeuge sind angerollt: Jetzt wird das Baugebiet südlich Oldenburger Straße in Ganderkesee umgesetzt. Frühestens im dritten Quartal soll es mit dem Bau der Kindertagesstätte losgehen.

Startsignal für die Umsetzung des neuen Baugebietes südlich Oldenburger Straße in Ganderkesee: Seit ein paar Tagen sind große Lastwagen und schwere Raupenfahrzeuge auf der großen Fläche gegenüber dem BBM-Markt im Einsatz, um die ersten Erschließungsarbeiten auszuführen. Dabei geht es zunächst um Auskofferungen für die Straße ins Baugebiet, anschließend sollen die Versorgungsleitungen verlegt werden. Die ersten Häuser werden nach Angaben von Gemeindesprecher Hauke Gruhn und Torben Schüttke, Geschäftsführer des Unternehmens Schüttke-Haus-Bau in Bookholzberg, der das Baugebiet vermarktet, allerdings erst später entstehen.

Geförderter Wohnungsbau

Laut Schüttke werden in dem Gebiet rund 50 Einfamilien- und Doppelhäuser gebaut. Freie Grundstücke seien allerdings nicht mehr vorhanden. Darüber hinaus sollen auf insgesamt neun Flächen Mehrfamilienhäuser entstehen. Vier Grundstücke mit einer Größe von jeweils rund 1000 Quadratmeter seien für den geförderten Wohnungsbau vorgesehen. Wer das übernehmen wird, stehe noch nicht fest, sagt Schüttke.

Kita ab drittem Quartal

Bevor es den ersten Spatenstich für ein Einfamilien- oder Doppelhaus gibt, soll mit dem Bau der großen Kindertagesstätte im nordwestlichen Teil des Gebietes begonnen werden. „Das passiert aber frühestens im dritten Quartal dieses Jahres. Die Fertigstellung ist für den 30. Juni 2019 vorgesehen“, informiert der Gemeindesprecher. In der Kita, die rund 3,2 Millionen Euro kosten soll, werden laut Gruhn zwei Krippengruppen mit jeweils maximal 15 Kindern sowie drei Kindergarten-Gruppen mit höchstens 25 Mädchen und Jungen eingerichtet.

Artenreiches Feuchtgrünland

Das ganze Gebiet, in dem gebaut wird, ist ungefähr 15 Hektar groß. Davon steht allerdings nur rund ein Drittel für Wohnbebauung zur Verfügung. Rund fünfeinhalb Hektar können nach Angaben von Peter Meyer, Fachbereichsleiter Gemeindeentwicklung, nicht bebaut werden, weil es sich um einen geschützten Landschaftsbestandteil mit artenreichem Feuchtgrünland handelt. Außerdem ist im nordöstlichen Teil im Bereich Oldenburger Straße/Ecke Ramsauer Weg ein Regenrückhaltebecken vorgesehen.

Verbindung zum Bogenweg im Süden

Die Zufahrt ins Baugebiet erfolgt über eine neue verkehrsberuhigte Straße gegenüber der Rudolf-Diesel-Straße beim BBM-Markt an der Oldenburger Straße. Es wird außerdem eine Verbindung zum Bogenweg im Süden geben.


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