Henrik Wurpts erhält Vollstipendium Ganderkeseer wird „junger Botschafter“ in den USA

Von Thomas Deeken

Der 16-jährige Henrik Wurpts aus Ganderkesee geht für ein Schuljahr in die USA. Klassen- und Englischlehrerin Bianca Asmann-Leesch (links) und CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen informierten darüber, wie der Jugendliche das Vollstipendium erhielt. Foto: Thomas DeekenDer 16-jährige Henrik Wurpts aus Ganderkesee geht für ein Schuljahr in die USA. Klassen- und Englischlehrerin Bianca Asmann-Leesch (links) und CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen informierten darüber, wie der Jugendliche das Vollstipendium erhielt. Foto: Thomas Deeken

Ganderkesee. Henrik Wurpts aus Ganderkesee hat ein Vollstipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms erhalten und kann für ein Schuljahr in den USA leben und lernen. Im August geht es für den sportbegeisterten Schüler der Oberschule los.

Er ist Fußballer beim TV Falkenburg, hat mit Basketball angefangen und möchte auch gerne Baseball und Football spielen. Außerdem interessiert er sich für das Leben, die Kultur und die Politik in den USA „und ist offen für alles, was dort auf ihn zukommt“: Für ein Schuljahr zieht es Henrik Wurpts aus Ganderkesee in die Vereinigten Staaten, um dort die Schulbank zu drücken, Menschen und Gebräuche näher kennenzulernen und dabei seine Sprachkenntnisse zu vertiefen.

Von Astrid Grotelüschen ausgewählt

Den Trip zahlt der 16-jährige Schüler der Oberschule nicht aus eigener Tasche. Vielmehr hat er ein Vollstipendium des Parlamentarischen Patenschafts-Programms erhalten, nachdem die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen ihn dafür ausgewählt hatte. Er war einer von drei Jugendlichen aus ihrem Wahlkreis 28, die es nach ihrer Bewerbung in die engste Wahl geschafft hatten. Für Henrik hatte sich die Politikerin am Ende unter anderem deshalb entschieden, weil sie „diesmal einen Akzent an der Oberschule setzen wollte“.

Mit 360 anderen Jugendlichen in die Staaten

Der Schüler reist im August mit bundesweit knapp 360 anderen Jugendlichen in die USA, informiert die Abgeordnete. Der Schul- und Klassensprecher aus der 10c soll allerdings nicht nur Land und Leute studieren. Er soll auch „junger Botschafter für Deutschland“ werden und über seine Erfahrungen berichten, so die CDU-Politikerin.

„Gerne dort, wo es warm ist“

Wo und in welcher Familie der Schüler leben wird, steht noch nicht fest. Sein Wunsch: „Gerne dort, wo es warm ist. Oder in Seattle“ – wegen des Sports. Wohin es ihn tatsächlich verschlagen wird, werde er aber rechtzeitig vor dem Flug von Frankfurt nach Chicago wissen, sagt Grotelüschen.

Genügend Kommunikationsmöglichkeiten

Zehn Monate wird er dann auf Familie und Freunde verzichten müssen. Ein bisschen mulmig ist ihm bei dem Gedanken schon. „Aber ich glaube, dass ich nicht viel mit Heimweh zu tun haben werde“, so der Ganderkeseer. Schließlich gebe es ja genügend Kommunikationsmöglichkeiten wie Skype, Facebook oder WhatsApp.

Danach Abitur ansteuern

Pläne für die Zeit nach dem Auslandsjahr hat der 16-Jährige auch schon: Abitur ansteuern, studieren und in die Fachrichtung Ingenieur gehen – zumindest nach den jetzigen Vorstellungen.