„Celtic Days“ In Hude kommt erst der Whisky und dann die Musik

Meine Nachrichten

Um das Thema Ganderkesee Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Hude. Zum elften Mal haben die Kelten im Mittelpunkt der Klostergemeinde Hude gestanden. Und noch immer läuft das Konzept: Die Veranstalter sind mit dem Zuspruch rundum zufrieden.

Von ihrer Faszination haben die Kelten bis heute nichts verloren. Viele Mythen ranken sich um das Volk, das in ganz Mitteleuropa seine Spuren hinterlassen hat, ihre Rauheit zieht noch heute viele Menschen an. Bei den elften „Celtic Days“, die von Mittwoch, 25. April, bis Sonntag, 29. April, an verschiedenen Orten in Hude veranstaltet wurden, kamen Freunde der keltischen Lebensart jetzt wieder voll auf ihre Kosten. Beide Konzertabende am Freitag, 27. April, und Samstag, 28. April, waren ausverkauft. Insgesamt haben 150 Besucher an den 20 Workshops teilgenommen. „Es ist hervorragend gelaufen“, resümierte Mitorganisator Alfred Janßen vom veranstaltenden Verein „Pro Musica Activa“.

Namhafte Künstler und Dozenten hatten Janßen und Martin von Maydell zusammen mit ihrem Team nach Hude geholt, die in mehr als 40 verschiedenen Projekten das Besondere der Highlands erlebbar machten. Keltische Tanzabende und Geistergeschichten, schottische Kochkurse und keltischer Musikunterricht – dafür reisten sogar Teilnehmer aus Finnland und den Niederlanden an. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Oldenburgische Landesbank und der EWE-Stiftung.

Fachmann stellte verschiedene Whisky-Sorten vor

Einen Ausflug in die Destillerien keltisch geprägter Länder gab es am Freitagabend mit dem Whisky-Fachmann Ralf Galke. „Die Tiefe kommt so mit acht bis zehn Jahren“, erläuterte er beim professionellen „Whisky-Tastig“ im alten LzO-Gebäude. Eine Stunde lang schwenkte er gemeinsam mit seinen Mittrinkern goldene Tropfen durchs Glas, sie rollten Aromen über die Zunge und besuchten auf einer imaginären Reise die Destillerien, die für die ausgesuchten Whiskys verantwortlich waren. Vier unterschiedliche Sorten stellte der Huder „Whisky-Papa“ vor – beim „Edradour“ aus Schottland, hatte sogar Folk-Legende Dougie MacLean seine Finger mit im Spiel.

Der hatte etwas später den 250 Gästen im ausverkauften Saal des „Haus‘ am Bahnhof“ gezeigt, was keltische Lebensart musikalisch bedeutet. Die akustische Aufwärmphase hatte zuvor die internationale Band texu übernommen, die neben traditionellen irischen auch zeitgenössische Stücke auf die Bühne brachten.

Mit einem Familienfest an der Peter-Ustinov-Schule klangen die Huder „Celtic Days“ gestern Nachmittag schließlich aus.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN