40 Jahre Sozialstation Groth lobt Palliativangebot der Awo Ganderkesee

Von Alexandra Wolff

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Die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Zießler, Sozialdezernent Bodo Bode, Pflegedienstleiterin Maike Rieks, Einrichtungsleiter Frank Wolter und Bezirksvorsitzender Harald Groth feierten das 40-jährige Bestehen der Awo

            
-Sozialstation in Ganderkesee. Foto: Alexandra WolffDie stellvertretende Bürgermeisterin Christel Zießler, Sozialdezernent Bodo Bode, Pflegedienstleiterin Maike Rieks, Einrichtungsleiter Frank Wolter und Bezirksvorsitzender Harald Groth feierten das 40-jährige Bestehen der Awo -Sozialstation in Ganderkesee. Foto: Alexandra Wolff

Ganderkesee. Der Pflegenotstand war in den Grußworten zur 40-Jahr-Feier der Awo-Sozialstation in Ganderkesee ein wichtiges Thema. Vor allem Bezirksvorsitzender Harald Groth betonte aber, wie qualifiziert das Personal dort sei.

Der Bezirksvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (Awo), Harald Groth, hat es als „bedauerlich“ bezeichnet, dass die Palliativpflege der Ganderkeseer Awo-Sozialstation ein Einzelfall sei. Während der 40-Jahr-Feier der Awo-Sozialstation am Samstag sagte er in seinem Grußwort: „Es wäre verdienstvoll, wenn die Krankenkassen die zusätzliche Palliativausbildung finanzieren würden, sodass palliative Angebote zu einem Regelangebot werden könnten.“ Die Mitarbeiter dort kümmern sich ambulant um Pflegebedürftige und seien „besonders qualifiziert in der Palliativpflege“, so der Bezirksvorsitzende. Wenn die Mitarbeiter also merken, dass der Pflegebedürftige auch palliative Hilfe braucht, müssen die Awo-Mitarbeiter nicht zu einer anderen Bezugsperson überleiten, sondern könnten diese Aufgabe selbst übernehmen.

Der Sozialdezernent des Landkreises Bodo Bode sprach in seiner Rede den Pflegenotstand an. Er betonte, dass sowohl die neue Landes- als auch die neue Bundesregierung die Pflege in ihrem Koalitionsvertrag als wichtig erachten: „Das ist aber noch sehr durcheinander, weil der Bund da teilweise nicht zuständig ist“, kritisierte der Dezernent. „Und auch das Land ist nicht der Kostenträger, sondern das sind die Kommunen.“

Geschichte der Awo

Die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Zießler berichtete über die 40-jährige Geschichte der Sozialstation und Einrichtungsleiter Frank Wolter begrüßte Astrid Hahn. Sie hatte 1985 in der Sozialstation als Krankenschwester angefangen und leitete die Station ab 1989. Auch sie wusste viel über die Vergangenheit zu berichten.

Wolter sagte in seiner Ansprache auch, dass sich durch die Feier die Awo besser vernetzen könne. Dass sie schon jetzt gut vernetzt ist, verdeutlichten die verschiedene Stände, die in den Räumen der Sozialstation aufgebaut waren. Darunter waren der Kräutercreme-Produzent Just, der an dem Tag Handmassagen anbot, und die Salzgrotte in Bookholzberg.


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