Vorsitzender lobt Gemeinschaft Ganderkeseer Spielmannszug sucht Flötenspieler

Von Mareike Bader

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Beim Spielmannszug Ganderkesee wurden Klaus Meyer (wiedergewählter 1. Vorsitzender, 40 Jahre Mitglied), Viviane Grunenwald (15 Jahre aktiv), Mattias Wienand (15 Jahre im Vorstand), Philipp Grunenwald (15 Jahre aktiv) und Matthias Meyer (20 Jahre im Vorstand) (v.l.) geehrt. Foto: Melanie HohmannBeim Spielmannszug Ganderkesee wurden Klaus Meyer (wiedergewählter 1. Vorsitzender, 40 Jahre Mitglied), Viviane Grunenwald (15 Jahre aktiv), Mattias Wienand (15 Jahre im Vorstand), Philipp Grunenwald (15 Jahre aktiv) und Matthias Meyer (20 Jahre im Vorstand) (v.l.) geehrt. Foto: Melanie Hohmann

Bookhorn. Der Spielmannszug Ganderkesee ist ein fester Bestandteil in der Gemeinde. Für den großen Auftritt beim Fasching helfen alle Musiker mit.

Beim Spielmannszug Ganderkesee dreht sich nicht alles nur um die Musik. „Wir haben ganz viele Aktivitäten außerhalb der Musik“, sagte Mattias Wienand, zweiter Vorsitzender des Vereins. Auch der erste Vorsitzende, Klaus Meyer, hob den Spaß an der Gemeinschaft bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstag im Vereinsheim in Bookhorn hervor.

Die Wanderabteilung des Vereins hatte mehrere Radwanderungen unternommen. Der Vorsitzende Meyer hob auch den Besuch in Frankreich im vergangenen Jahr hervor, der wieder vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) gefördert wurde. Und in diesem Jahr steht wieder ein Besuch aus Frankreich an.

Den größten Auftritt hatten die Aktiven natürlich beim Ganderkeseer Fasching. Dafür hatten im Vorfeld auch alle mitgearbeitet. Das Programm mit volkstümlicher Popmusik etwa von Andreas Gabalier kam beim Publikum sehr gut an. „Das kam aus dem Aktivenkreis“, sagte Wienand zur Idee, die optisch auf der Bühne durch bayrische Tracht unterstrichen wurde.

Musikalischer Leiter schreibt spezielle Arrangement für modernere Musik

Jedes Jahr werden für die Faschingssession Vorschläge von den Musikern gesammelt. Der musikalische Leiter Dieter Meyer sorgt dann für die Umsetzung, in dem er für die Lieder ein entsprechendes Arrangement für den Spielzug schreibt. „Wir sind froh, dass wir ihn haben“, lobte Wienand die engagierte Arbeit. Denn an sich sei moderne Musik mit Glockenspiel und Piccoloflöte nur schwer nachzuspielen.

Am Donnerstag sprach Meyer seinen Musikern Lob aus. Er zeigte sich aber auch besorgt darüber, dass bei den Auftritten im Durchschnitt nur 25 der 44 Aktiven teilnehmen. Die Musiker seien zwischen sechs und über 60 Jahren alt, teilte Wienand mit. Der zweite Vorsitzende sprach zugleich eine Einladung aus: „Jeder Mensch, der Lust hat zu Musizieren, ist bei uns willkommen.“

Das betrifft vor allem Flötenspieler: Die Piccoloflöte sei zwar klein und leicht, aber schwer zu erlernen. Hilfe gibt es direkt im Verein. Neben den Übungsabenden montags ab 19 Uhr gibt es dienstags ab 17.30 Uhr das Treffen der Nachwuchsmusiker mit Ausbildung durch Dieter Meyer und seine Vertreterin Birgit Meyer.


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