Ganderkeseer Ausschuss Lindenstraße könnte später verbreitert werden

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Für den Ganderkeseer Ortskern mit Rathausstraße soll der Bebauungsplan 250  aufgestellt werden. Archivfoto: Thorsten KonkelFür den Ganderkeseer Ortskern mit Rathausstraße soll der Bebauungsplan 250 aufgestellt werden. Archivfoto: Thorsten Konkel

Ganderkesee. Einstimmig haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Gemeindeentwicklung am Donnerstagabend für den Entwurf des Bebauungsplans 250 „Lindenstraße/Rathausstraße“ ausgesprochen. Anfang/Mitte Juni soll er öffentlich ausgelegt werden.

Im Plan 250 soll unter anderem festgelegt werden, dass im Erdgeschoss der Gebäude an der Rathausstraße kein Wohnen möglich ist und dass es Bereiche gibt, in denen eine geschlossene Bauweise erlaubt ist. Das bedeutet: Es kann Wand an Wand gebaut werden. Darüber hinaus hat die Gemeinde laut Fachbereichsleiter Peter Meyer ein schalltechnisches Gutachten erstellen lassen. Das Ergebnis: Es seien erhebliche Geräuschquellen durch Straßen, Parkplätze und Bahn ausgemacht worden, sodass künftig bei Neu- oder Umbauten ein passiver Schallschutz erforderlich werde.

„Wir wollen Anliegern keine Flächen nehmen“

Außerdem soll die Option offen gehalten werden, die sehr schmale Lindenstraße später einmal ausbauen zu können. Sollten zwischen Wittekindstraße und Bergedorfer Straße irgendwann einmal Grundstücke verkauft werden, würde die Gemeinde einen Teil an der Straße kaufen. „Es ist aber nicht beabsichtigt, Anliegern Flächen wegzunehmen, um die Lindenstraße verbreitern zu können“, sagte Meyer: „Wir wollen keinen Druck ausüben.“

Mehrheit für Änderung von Plan 245

Darüber hinaus hat der Ausschuss mehrheitlich für eine Änderung des Bebauungsplans 245 „Südlich Oldenburger Straße“ gestimmt. Dabei geht es um eine Vergrößerung der Fläche, auf der die Kindertagesstätte geplant ist.


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