Ausschuss kann nicht helfen In Ganderkesee gibt es bald kein Tennis mehr

Von Alexandra Wolff

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Es wird einsam werden auf der Anlage des Ganderkeseer Tennisvereins. Foto: Dirk HammEs wird einsam werden auf der Anlage des Ganderkeseer Tennisvereins. Foto: Dirk Hamm

Ganderkesee. Dass es in der Gemeinde Ganderkesee bald keinen Tennissport mehr geben wird, ist bei der Ausschusssitzung wieder etwas wahrscheinlicher geworden. Die Themen Digitalisierung an Schulen und Hort an der Dürerstraße hingegen waren von größerem Optimismus geprägt.

Auch nach der Sitzung des Ausschusses für Schulen, Jugend und Sport am Mittwoch kann sich der Ganderkeseer Tennisverein (GTV) keine Hoffnungen mehr machen, weiter bestehen bleiben zu können. Der Ausschuss wollte eine Lösung finden, wie es nach dem Auslaufen des Pachtvertrags für den Tennisplatz weitergehen kann. „Wir haben keinen Lösungsvorschlag gefunden, der finanzierbar ist“, fasste Bürgermeisterin Alice Gerken im Rathaus die Gespräche zusammen, die vorab gelaufen sind (dk berichtete). Bei der Einwohnerfragestunde tat Heiko Kuhrke, der zweite Vorsitzende des GTV, seinem Unmut darüber kund, dass es bei der Sitzung noch nicht einmal Wortmeldungen zu dieser Mitteilung gab. Marion Daniel (FDP) hakte deswegen nach, ob das Thema weiter besprochen werden könne, sobald sich etwas Neues auftäte. „Die Tür ist nicht zu“, gab die Bürgermeisterin zu verstehen. „Aber wir wollen dem Tennisverein keine falschen Hoffnungen machen.“

Internet an Grundschulen

Da sorgte der Vortrag von Frank von der Aa vom Schulverbund Ganderkesee für mehr Optimismus: „Digitaler Wandel an Schulen“ hieß sein Referat, das er vor dem Ausschuss hielt. Der Schulverbund entwickelt derzeit ein Medienkonzept zur nachhaltigen Verankerung von digitaler Bildung im Unterricht der Grund- und Oberschulen. Auch das Gymnasiums ist dabei, obwohl es nicht dem Verbund angehört. Die Schulen sollten mit IT-Ausstattung und W-Lan bestückt werden.

Grundschule Dürerstraße bekommt einen Hort

Einstimmig beschlossen wurde der CDU-Antrag, einen Hort an der Grundschule Dürerstraße einzurichten. Das wird 25.000 Euro kosten. Der Ausschuss beschloss, das Geld für die Planung im Nachtragshaushalt 2018 einzustellen.

Bis der Hort fertig ist, soll ein zusätzlicher Hort an der Langen Straße die Kinder aufnehmen. Die Gesamtkosten für die Einrichtung liegen bei 59.000 Euro, wobei erwartet wird, dass der Landkreis Oldenburg den Umbau mit 29.500 Euro bezuschusst. Die andere Hälfte der Kosten werden überplanmäßig bereitgestellt und ebenfalls über den Nachtragshaushalt 2018 gedeckt.


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