Warten auf Straßenprojekte Ortsverein Falkenburg-Habbrügge behält Vorstand

Von Mareike Bader

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Der Vorstand mit Beirat des Ortsvereins Falkenburg-Habbrügge wurde bei der Jahreshauptversammlung am Dienstag einstimmig wiedergewählt. Foto: Katrin SchröerDer Vorstand mit Beirat des Ortsvereins Falkenburg-Habbrügge wurde bei der Jahreshauptversammlung am Dienstag einstimmig wiedergewählt. Foto: Katrin Schröer

Falkenburg. Bei der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Falkenburg-Habbrügge wurde klar, dass zwei geplante Straßenprojekte weiter auf der Wartebank bleiben. Ausgetauscht wird in den nächsten Wochen das alte Ortsschild.

Am 30. Mai nimmt Falkenburg am Landesvorentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ teil. „Es fehlt hier eigentlich an gar nichts“, sagt der Vorsitzende des Ortsverein Falkenburg-Habbrügge, Jürgen Hakkel.Doch auf einige Projekte, die schon längst besprochen sind, müssen die Bewohner weiter warten.

Dazu gehört die Straße „Auf der Höhe“. Schon im vergangenen Jahr war klar, dass diese gemacht werden muss. Bei der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins am Dienstag musste Rainer Lange, erste Gemeinderat Ganderkesees, die Mitglieder vertrösten. Denn noch fehlen die Fördergelder.

Auch wer über die Orthstraße zwischen den beiden Bauerschaften fahren will, muss sich weiter gedulden. Eigentlich sollte diese im vergangenen Jahr eine neue Decke bekommen. Bei einem Teststück wurde aber schnell klar: Die Straße ist so kaputt, dass sie komplett saniert werden muss. Da die Mittel hierfür erst im Haushalt 2019/2020 veranschlagt werden, muss auch hier gewartet werden. „Wir fangen schon wieder an mit Flicken“, bedauert Hakkel.

Buswartehäuschen soll „zeitnah“ aufgestellt werden

Voran geht es immerhin beim Buswartehäuschen am Dorfplatz. Nach Vergabe der Buslinie 220 will der Verkehrsbund Bremen/Niedersachsen das Häuschen „zeitnah“ aufstellen, wie Hakkel mitteilt.

Beim Landesvorentscheid hofft Hakkel auf rege Beteiligung aus der Bevölkerung. So, wie es bei der neuen Küche im Falkenhuus der Fall war. Die wurde aus eigenen Mitteln finanziert.

In den nächsten Wochen soll eine neue Ortstafel in Falkenburg aufgehängt werden. Die alte, handgemalte Tafel sei nicht mehr aktuell gewesen. Es fehle etwa das Neubaugebiet, außerdem sei als Standort noch eine Krippe, nicht der Kindergarten angegeben.

Ein Dankeschön für die Arbeit erhielt der Vorstand bei der Jahreshauptversammlung am Mittwoch. Einstimmig wurde dieser für die nächsten drei Jahre wiedergewählt. „Wir machen den Job gerne“, sagt Hakkel.


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