Ganderkeseer Schützenbund Präsident Brackhahn sorgt sich um Schützennachwuchs

Schützenbund-Präsident Heino Brackhahn überreichte den Scheck vom Benefizschießen an Chris Peikert-Baramsky und Linda Bahr (rechts) vom Hospizkreis Ganderkesee-Hude. Foto: Melanie HohmannSchützenbund-Präsident Heino Brackhahn überreichte den Scheck vom Benefizschießen an Chris Peikert-Baramsky und Linda Bahr (rechts) vom Hospizkreis Ganderkesee-Hude. Foto: Melanie Hohmann

Ganderkesee. „Ich habe die Befürchtung, dass wir bei den Mitgliederzahlen über kurz oder lang ein Problem bekommen.“ Das hat Heino Brackhahn, Präsident des Ganderkeseer Schützenbundes von 1910, am Freitagabend bei der Bundesversammlung im Ganderkeseer Schützenhof betont.

Er hoffe, „dass uns noch etwas einfällt, wie wir unsere Nachwuchsarbeit verbessern können“, sagte Brackhahn und schlug ein Treffen von Vereinsvorsitzenden und Jugendleitern vor, um Meinungen und Erfahrungen auszutauschen.

Brackhahn: Belastung durch Schule am Nachmittag

Der Präsident wies allerdings auch darauf hin, dass es nicht in allen Vereinen Nachwuchssorgen gebe. Zumindest in den Dörfern könnten die Vereine derzeit noch aus dem Vollen schöpfen. Brackhahn sieht allerdings mit Sorge in die Zukunft und denkt dabei unter anderem an die Belastung der Kinder und Jugendlichen, die ganztags zur Schule gehen und anschließend Hausaufgaben und Vereinsaktivitäten unter einen Hut bringen müssten.

Willi Warrelmann behält alten Pokal

Außerdem lobte Brackhahn bei der Versammlung Marc Bührmann aus Schönemoor, der im Herbst den Bundeskönigspokal verteidigt hat, am Freitagabend allerdings einen neuen Pokal erhalten hat. Der Grund: Beim alten Cup passen keine Gewinnernamen mehr drauf. Als Anerkennung für die meisten Siege befindet sich der alte Pokal inzwischen in den Händen von Willi Warrelmann aus Ganderkesee.

Bundesschützenfest in Hoyerswege

Eingeläutet wird die Schützenfestsaison diesmal mit dem Bundesschützenfest in Hoyerswege am 5. und 6. Mai – voraussichtlich das letzte Fest auf der Anlage beim Restaurant „Mongolei“. Denn die Hoyersweger Schützen wollen in diesem Jahr – wie mehrfach berichtet – eine neue Schießsportanlage am Holzkamper Damm bauen und dort möglichst auch ab 2019 ihre Feste feiern. Das Gebäude ist für die Schützen, aber auch für den Ortsverein, die Speelkoppel und den TSV Hoyerswege gedacht.

Grüppenbührener feiern diesmal Ende Juli

Nach dem Bundesschützenfest folgen zwölf Feste, angefangen in Schönemoor und beendet in Bergedorf. Die Besonderheit 2018: Die Grüppenbührener Schützen feiern in diesem Jahr nicht am dritten Wochenende im Juli, sondern erst am fünften. Damit soll Rücksicht auf die vielen Fußballfans genommen werden, die sich gerne am dritten Sonntag, am 15. Juli, das Weltmeisterschaftsfinale in Russland anschauen wollen – möglichst mit der deutschen Elf.

1115 Euro für Hospizkreis

Vor der Bundesversammlung gab es – wie in jedem Jahr – eine Spende für den guten Zweck. Diesmal überreichte Brackhahn einen Scheck in Höhe von 1115 Euro an Chris Peikert-Baramsky und Linda Bahr vom Hospizkreis Ganderkesee-Hude. Das Geld war im November beim Benefizschießen des Schützenbundes zusammengekommen.


Überblick über die Schützenfeste

Die Reihe der Schützenfeste im Ganderkeseer Schützenbund wird in diesem Jahr am 5. und 6. Mai mit dem Bundesschützenfest in Hoyerswege eingeläutet. Anschließend folgen zwölf Vereinsschützenfeste – traditionell mit dem Fest in Bergedorf zum Schluss:

• SV Schönemoor, 1. bis. 3. Juni (Proklamation 19 Uhr);

• SV Hengsterholz-Havekost, 9. und 10. Juni (19 Uhr),

• SV Annenheide, 16. und 17 Juni (20 Uhr),

• SV Ganderkesee, 23. und 24. Juni (19 Uhr),

• SV Bookholzberg, 30. Juni und 1. Juli (19 Uhr),

• SV Hoyerswege, 7. und 8. Juli (19.30 Uhr),

• SV Bürstel-Immer, 21. und 22. Juli (20 Uhr),

• SV Grüppenbühren, 28. und 29. Juli (19 Uhr),

• SV Falkenburg, 11. und 12. August (19 Uhr),

• SV Urneburg, 18. bis 20. August (19.30 Uhr),

• SV Adelheide, 25. bis 27. August (19 Uhr) und

• SV Bergedorf, 1. und 2. September (19 Uhr).

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