Kommentar Projekt der Ganderkeseer Schule hilft den Schülern

Von Alexandra Wolff

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Die Förderschule in Ganderkesee hilft ihren Schülern, die richtige Ausbildung zu finden. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpaDie Förderschule in Ganderkesee hilft ihren Schülern, die richtige Ausbildung zu finden. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

Ganderkesee. In der Schule am Habbrügger Weg in Ganderkesee können die Schüler freiwillig die zehnte Klasse besuchen. Dort durchlaufen sie ein Praktikum, das ihnen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern soll.

In Deutschland wird fast jede vierte Ausbildung wieder abgebrochen. Von daher ist das Projekt „Kleben bleiben erwünscht“, das die Schule am Habbrügger Weg in Ganderkesee ihren Schülern anbietet, ein guter Weg.

Ein Praktikum – sei es für kurze Zeit jeden Tag oder über einen langen Zeitraum an zwei Tagen in der Woche – ist immer eine gute Idee. Aber was ist, wenn der Schüler bei dem Praktikum merkt, dass der vermeintliche Traumberuf doch nicht zu ihm passt? Die Aussage, dass das Praktikum trotzdem ein Erfolg sei, weil der Schüler ja nun wisse, dass er diesen Beruf ausschließen könne und sich auf seine anderen Talente konzentrieren solle, ist da nur ein schwacher Trost. Dennoch: Diese Erfahrung sollten Schüler lieber während eines Praktikums machen als während einer Ausbildung. Denn vor der Ausbildung ist noch genug Zeit, sich neu zu orientieren, ohne dass der Lebenslauf deswegen Lücken aufweist.


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