Radwege in Ganderkesee Radweg in Elmeloh soll innovatives Projekt werden

Von Reiner Haase

Der Radweg in Elmeloh soll an Netto vorbei bis zum Kreisel verlängert werden. Archivfoto: Reiner HaaseDer Radweg in Elmeloh soll an Netto vorbei bis zum Kreisel verlängert werden. Archivfoto: Reiner Haase

Ganderkesee. Ein neuer Radweg in Elmeloh steht auf der Projektliste der Gemeinde Ganderkesee weit oben. Ein Zuschuss für Klimaschutzprojekte soll zur Finanzierung beitragen.

Radeln ist aktiver Klimaschutz: Aus dieser Logik heraus formuliert Lars Gremlowski, Manager der Klimaschutzprojekte in der Gemeinde Ganderkesee, für den Bau eines Radwegs auf der südlichen Seite der Elmeloher Straße einen Zuschussantrag. Ziel ist es, Bundesmittel für den Klimaschutz einzuwerben. Er ist an den Projektträger Jülich gerichtet, der die Zuschussfähigkeit des Antrags bewertet. Wie Peter Meyer, der Leiter des Fachbereichs Gemeindeentwicklung im Rathaus, am Mittwochabend im Umweltausschuss des Gemeinderats berichtete, ist ein 70-Prozent-Zuschuss des Bundes möglich.

Gut benutzter Weg

Die Elmeloher Straße hat zurzeit im westlichen Abschnitt nur an der Nordseite einen in beide Richtungen benutzbaren Rad- und Fußweg. Vor allem in Stoßzeiten ist er lebhaft frequentiert von innerörtlichen Radlern sowie Schülern und Berufstätigen. Vor allem an Wochenenden und Feiertagen ist er auch bedeutsam für den Radtourismus und die Naherholung.

Arbeit an Projektskizze

„Wir haben gut vier Wochen Zeit, für Jülich eine Projektskizze zu entwerfen“, erläutert Klimaschutzmanager Gremlowski. Insbesondere gelte es, die erforderlichen innovativen Aspekte herauszuarbeiten. Nach einem grundsätzlichen Ja aus Berlin werde ein mit Details angereicherter Förderantrag eingereicht.

Gefährliche Einmündung

Bürgermeisterin Alice Gerken hat den Elmelohern jüngst in einer Versammlung des Heimat- und Ortsvereins berichtet, dass die Gemeinde den Bau des Radwegs auf der Südseite vom Kreisel bis zum Netto-Markt aufs Korn genommen hat. Ihr geht es vor allem um die Vermeidung gefährlicher Situationen an der Einmündung der stark frequentierten Straße Auf dem Hohenborn in die Elmeloher Straße.

Engpass entschärft

Reinhard Siemer, der Vorsitzende des Heimat- und Ortsvereins, wies darauf hin, dass sich Radler und Fußgänger im Bereich der mittig auf Rad- und Fußweg platzierten neuen Ampelmasten in Höhe des Netto-Markts seltener in die Quere kämen. Die Gemeinde will sich auch um einen Zuschuss des Landkreises Oldenburg bemühen, denn die Elmeloher Straße ist als Kreisstraße eingestuft.