Bürgerbusverein Ganderkesee Vorstandsarbeit soll auf mehrere Schultern verteilt werden

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Gut unterwegs: Beim Bürgerbusverein ist die Situation sehr stabil, hieß es bei der Jahreshauptversammlung. Archivfoto: Thomas DeekenGut unterwegs: Beim Bürgerbusverein ist die Situation sehr stabil, hieß es bei der Jahreshauptversammlung. Archivfoto: Thomas Deeken

Hoykenkamp. Beim Bürgerbusverein Ganderkesee gibt es eine sehr stabile Situation. Darauf wurde am Mittwochabend bei der Jahreshauptversammlung hingewiesen. Im nächsten Jahr soll es eine Veränderung im Vorstandsteam geben.

In Zukunft sollen die Arbeiten im Bürgerbusverein Ganderkesee auf mehrere Schultern verteilt werden, um den künftigen Vorstand zu entlasten. Darüber hinaus sollen die Kandidaten für einen Vorstandsposten keine Angst haben, das Amt viele Jahre lang ausüben zu müssen. Das hat das derzeitige Vorstandsmitglied Rolf Kuhlmann nach der Jahreshauptversammlung des Vereins bei Menkens in Hoykenkamp dem dk mitgeteilt. Er hofft darauf, dass sich bis zur nächsten Jahreshauptversammlung im April 2019 jemand findet, um die Vorstandsarbeit zu übernehmen. Denn Kuhlmann sowie Vorstandsmitglied Hanna Otter-Sandstedt und Betriebsleiter Heinz Otter wollen ab nächstem Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen.

Erfolg durch Kontinuität

Kuhlmann appellierte bei der Versammlung an die Mitglieder, nicht nur für den Fahrdienst, sondern fürs Ganze Verantwortung zu nehmen. Der Erfolg des Bürgerbusvereins liege in der Kontinuität, bei den Fahrern sowie in der Arbeit des Vorstandes.

Mit fünf möglichen neuen Fahrern im Gespräch

Hanna Otter-Sandstedt hatte zuvor auf die sehr stabile Situation im Verein hingewiesen – auf den Linien 212, 222 und 223, bei den Finanzen, den Sponsoren und dem Fahrerteam. Derzeit sei der Verein mit fünf weiteren Personen im Gespräch, die sich ehrenamtlich ans Steuer der Busse setzen möchten. Mit ihnen gebe es rund 40 Fahrer. Damit sei zumindest das Soll erfüllt.

Mehr als 25.000 Fahrgäste

Während der Versammlung wurde laut Kuhlmann auf den „großartigen Einstieg in die komplett neue Linie 223 mit rund 5500 Fahrgästen “ hingewiesen. Es sei allerdings noch eine Steigerung auf mindestens 6000 möglich, hieß es. Insgesamt sprach der Vorstand von mehr als 25.000 Fahrgästen auf allen Linien im vergangenen Jahr.

Busse mit Defi ausgerüstet

Weitere Neuigkeiten: Die beiden Busse sollen künftig mit jeweils einem Defibrillator ausgestattet sein, um überraschende gesundheitliche Ernstfälle abmildern zu können. Die Fahrer werden in Kürze ausgebildet, um mit den Geräten umgehen zu können. Darüber hinaus muss sich der Bürgerbusverein auf den neuen Konzessionär, Reisedienst Hutfilter, einstellen, der den Zuschlag für das „Linienbündel Landkreis Oldenburg-Nord“ erhalten hatte. Erste Kontakte hat es laut Kuhlmann bereits gegeben. „Aber wie es künftig läuft, lernt man erst in engerer Zusammenarbeit“, so das Vorstandsmitglied. Die Fahrgäste würden von dieser Neuerung aber kaum etwas merken – die Linien, die Zeiten und die Preise bleiben gleich. Und der größte Teil des Fahrerteams auch.


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