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Zahlreiche Tiere verenden Lkw beladen mit Tausenden Hühnern kippt in Wardenburg um

Von Thorsten Konkel


Großenkneten/Wardenburg. Ein mit mehr als 7000 Hühnern beladener Lastwagen ist am Dienstagmorgen gegen 8 Uhr zwischen Großenkneten und Wardenburg auf der Straße Zum Döhler Wehe umgekippt. Der Fahrer wurde leicht verletzt, zahlreiche Tiere verendeten.

Ein 19-jähriger Fahrer war mit seinem Lastwagen samt Anhänger in Richtung Wardenburg unterwegs. Zum Unfallzeitpunkt war das Fahrzeug mit ungefähr 7400 Hühnern beladen. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der Lkw samt Anhänger aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Fahrer muss vermutlich noch versucht haben gegenzulenken, was augenscheinlich aber aufgrund des weichen Erdreiches nicht gelang, sodass der Anhänger nach rechts kippte und den Lkw anschließend mitzog. Das Gespann blieb letztlich auf der rechten Seite liegen.

Fahrer wird leicht verletzt

Der 19-Jährige konnte sich leicht verletzt selbstständig befreien und den Betrieb verständigen, bei dem er kurz vorher ausgestallt hatte. Sogleich kamen Mitarbeiter des nahegelegenen Unternehmens und fingen die zum Teil freilaufenden Hühner wieder ein. Zudem musste die Ladetür des Lasters durch ein angefordertes Abschleppunternehmen aufgeflext werden, weil diese durch den Unfall nicht mehr zu öffnen gewesen war und sich noch Tiere im Inneren befunden hatten. Der Großteil der transportieren Tiere konnte allerdings lebend in ein anderes Fahrzeug verladen werden.

Zahl der verendeten Hühner noch unklar

Wie viele Hühner verendet sind, kann noch nicht gesagt werden. Das Veterinäramt bekam Kenntnis über den Unfall. Ebenfalls im Einsatz waren die Feuerwehren Littel und Wardenburg. Durch sie wurden ausgetretene Betriebsstoffe auf der Fahrbahn abgestreut. Am Fahrzeuggespann entstand Totalschaden. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Die Straße Zum Döhler Wehe wird voraussichtlich noch bis in die Nachmittagsstunden in Höhe des Grenzwegs sowie Ecke Hegeler Wald Straße für die Aufräum- und Bergungsmaßnahmen gesperrt bleiben.