IDZ Freilichtbühne Bookholzberg Am 13. Mai Ausstellung und Gästeführungen statt Eröffnung

Von Thomas Deeken

Dietmar Mietrach plant mit dem Förderverein Informationszentrum Freilichtbühne Bookholzberg für den 13. Mai eine Ausstellung und Gästeführungen im Spieldorf. Archivfoto: Bettina Dogs-PrößlerDietmar Mietrach plant mit dem Förderverein Informationszentrum Freilichtbühne Bookholzberg für den 13. Mai eine Ausstellung und Gästeführungen im Spieldorf. Archivfoto: Bettina Dogs-Prößler

Bookholzberg. Die Eröffnung des Informations- und Dokumentationszentrums Freilichtbühne Bookholzberg wird vom 13. Mai auf den 9. September verschoben. Am 13. Mai soll es aber im Spieldorf eine Ausstellung und Gästeführungen geben.

Das Informations- und Dokumentationszentrum (IDZ) Freilichtbühne Bookholzberg wird zwar nicht – wie ursprünglich geplant – am Internationalen Museumstag am 13. Mai eröffnet, sondern voraussichtlich erst am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September. Dennoch soll es am 13. Mai im Spieldorf einen besonderen Veranstaltungstag mit Ausstellung von 11 bis 16 Uhr und Gästeführungen geben. Darauf haben sich die Mitglieder des Fördervereins Informationszentrum Freilichtbühne Bookholzberg am Freitagabend bei ihrer Jahreshauptversammlung verständigt.

Fast alle Förderbeiträge da

Vorsitzender Dietmar Mietrach blickte noch einmal auf die beiden letzten Jahre zurück: 2016 sei es vor allem um die Erstellung des Konzepts für das IDZ gegangen, 2017 habe dann die Sammlung von Fördergeldern für die Innenausstattung im Vordergrund gestanden. Abgesehen von den 48.600 Euro, die vom europäischen Förderprogramm „Leader“ erwartet werden, habe der Verein alle Förderbeiträge erhalten. Das Geld von „Leader“ werde dann zur Verfügung gestellt, wenn der Verein einen Antrag mit Kauf-, Pacht- oder Mietvertrag für ein Gebäude für mindestens zwölf Jahre vorlegt, so Mietrach.

Haus 21 soll gekauft werden

Wie berichtet steht das Haus Nummer elf, das lange Zeit favorisiert war, nicht mehr zur Verfügung. Dafür soll laut Mietrach das Haus Nummer 21 gekauft werden. Das sei auch günstiger als Mietzahlungen für Haus elf. Darüber hinaus sei die Nummer elf kleiner, habe keine Heizungsanlage und keine Toilette. Haus 21 ist nach Angaben des Fördervereinsvorsitzenden größer, geht über zwei Etagen, hat sogar einen Keller sowie Heizung und sanitäre Anlagen. Dieses Gebäude soll in diesem Jahr gekauft, muss aber auch noch saniert werden. Zu den Kosten wollte sich Mietrach allerdings noch nicht äußern. Jetzt gelte es, ein Finanzierungskonzept aufzustellen und nach Fördermöglichkeiten Ausschau zu halten.

Homepage geplant

Lange Diskussionen gab es bei der Jahreshauptversammlung außerdem über eine Homepage für das künftige IDZ beziehungsweise den Förderverein. Das werde in die Wege geleitet – möglicherweise mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Ganderkesee, sagte Mietrach.

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