Aktion „Saubere Landschaft“ 2018 Weniger Müll als in den Vorjahren in Ganderkesee

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Ganderkesee. Gleich fünf Orts- und Heimatvereine haben sich in der Gemeinde Ganderkesee mit vielen kleinen und großen Helfern an der Aktion „Saubere Landschaft“ beteiligt. Sie sammelten jede Menge kleinen Abfall, aber auch größere Teile wie Sofa, Schreibtischstuhl, Katzenbaum, Bettgestell und Fahrräder.

Weniger Müll als in den vergangenen Jahren – das ist das Fazit der Orts- und Heimatvereine Bürstel-Immer, Ganderkesee und Bookholzberg-Grüppenbühren sowie des Ortsvereins Falkenburg-Habbrügge nach der Aktion „Saubere Landschaft“ am Samstag. Das konnte Carsten Garms als zweiter Vorsitzender des Heimat- und Ortsvereins Elmeloh-Almsloh nicht bestätigen: „Bei uns war das genauso viel wie sonst auch.“

Sofateile im Fuhrenkamp entsorgt

Bei Bilderbuchwetter hatten sich zahlreiche kleine und große Helfer eingefunden, um in ihren Dörfern aufzuräumen. Dabei fanden sie teilweise ganz sperrige Teile in der freien Landschaft. So entdeckten die 15 Kinder und 35 Erwachsenen in Bürstel und Immer beispielsweise einen Schreibtischstuhl mit Feuerlöscher, Sofateile, die im Fuhrenkamp entsorgt wurden, ein Fahrrad, eine Kühlbox, eine größere Glasscheibe und Wahlplakate. „Insgesamt gab es aber deutlich weniger Müll als im Vorjahr – vor allem weniger Flaschen von Kohltour-Teilnehmern“, sagte Ortsvereinsvorsitzende Ute Holschen.

Auch Flüchtlinge halfen mit

In Ganderkesee waren rund 35 Frauen und Männer unterwegs. Zu ihnen gehörten auch zwölf Flüchtlinge, die inzwischen in Ganderkesee zu Hause sind, und ein größerer Trupp aus den Reihen der Lebensretter. Außerdem waren bereits am Freitag zehn Vogelfreunde unterwegs, um aufzuräumen. Nach Angaben von Schriftführer Fritz Witte lag der Müll-Schwerpunkt an der Westtangente. „Insgesamt weniger Abfall. Und auch nichts Spektakuläres“, bilanzierte der Ganderkeseer.

Die meisten Helfer in Bookholzberg

Rund um Bookholzberg war dieses Mal die größte Mannschaft im Einsatz. Knapp 90 Personen zählte Vereinsvorsitzender Peter Hasselberg, der sich vor allem über die zahlreichen Kinder und Jugendlichen freute, die mitmachten, und sich bei allen Helfern bedankte. Sein Fazit nach der Aktion: weniger Müll als in den Vorjahren, dafür aber große Teile – und gefährliche für Tiere wie zum Beispiel Stacheldraht. Weitere Funde: Gartenmöbel, Zeitungsstapel, kaputt getretene Räder, Sofa, Fernsehtisch, Regale und Katzenbäume.

Müllsack in Dornen geworfen

In Falkenburg und Habbrügge beteiligten sich 23 Erwachsene sowie elf Kinder und Jugendliche. „Am meisten haben wir uns über einen Sack mit Hausmüll geärgert, der beim Hasbruch in einen Graben voller Dornen geworfen wurde. Da waren die Hände und Arme der Helfer ganz blutig“, wetterte Ortsvereinschef Jürgen Hakkel. Entsorgt wurden unter anderem auch ein Stativ und ein Matratzen-Federgestell.

Bettgestell und Schubladen gefunden

In Elmeloh und Almsloh machten 23 Erwachsene und acht Kinder mit, die unter anderem an der Sandkuhle ein Bettgestell und Schubladen fanden. Außerdem wanderten – wie im Vorjahr – wieder viele Schnaps- und Bierflaschen in die Mülleimer.

Mehr zur Aktion „Saubere Landschaft“ lesen Sie auch hier.


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