Spatenstich für 1,85-Millionen-Euro-Projekt THW-Gebäude in Bookholzberg soll Anfang 2020 fertig sein

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Sie kamen am Freitagnachmittag zum Spatenstich für das neue THW-Gebäude in Bookholzberg und griffen zum Teil auch zur Schaufel: (von links) Niels Kähler, Sabine Lackner, Astrid Grotelüschen, Alice Gerken, Klaus Wieting, Matthias Sperling, Christel Zießler, Susanne Mittag und Holger Lebedinzew. Foto: Thomas DeekenSie kamen am Freitagnachmittag zum Spatenstich für das neue THW-Gebäude in Bookholzberg und griffen zum Teil auch zur Schaufel: (von links) Niels Kähler, Sabine Lackner, Astrid Grotelüschen, Alice Gerken, Klaus Wieting, Matthias Sperling, Christel Zießler, Susanne Mittag und Holger Lebedinzew. Foto: Thomas Deeken

Bookholzberg. Darauf haben viele THW-Mitglieder lange gewartet: Es geht endlich los mit dem Bau des neuen Gebäudes in Bookholzberg. Am Freitagnachmittag gab es den ersten Spatenstich.

Das Wörtchen „endlich“ ist am Freitagnachmittag in den Reden und Gesprächen beim Spatenstich für das neue Gebäude des Technischen Hilfswerks (THW) Hude-Bookholzberg wohl mit am häufigsten gefallen. Schließlich haben die Mitglieder des THW und auch die politischen Vertreter, die sich für den Neubau eingesetzt haben, schon lange auf die Umsetzung der Pläne für das Dienstgebäude und der Fahrzeughalle am alten Standort an der Harmenhauser Straße 3 in Bookholzberg gewartet.

Erster Bauabschnitt in einem Jahr fertig?

Die Planungen für die nächsten Monate und Jahre: Voraussichtlich in einem Jahr soll der erste Bauabschnitt abgeschlossen sein. „Und für Ende des ersten Quartals 2020 ist die Fertigstellung des gesamten Projektes vorgesehen“, sagte Klaus Wieting, Bauamtsleiter des Staatlichen Baumanagements Ems-Weser. Dann sei auch eine Einweihungsfeier für den rund 1,85 Millionen-Euro-Komplex geplant.

Veränderte gesetzliche Regelungen

Sabine Lackner, THW-Landesbeauftragte für Bremen und Niedersachsen, hatte zuvor auf die lange Wartezeit und dabei unter anderem auf veränderte gesetzliche Regelungen fürs nachhaltige und energetische Bauen hingewiesen. Sie erinnerte an den ersten Erkundungsauftrag aus dem Jahr 2010 und prophezeite, dass die Einweihungsfeier für den Bookholzberger Neubau vor der Feier „eines gewissen Flughafens in einer gewissen Stadt“ liegen werde.

Hoffnung auf kurze Bauzeit

Die beiden Bundestagsabgeordneten Susanne Mittag (SPD) und Astrid Grotelüschen (CDU), die das Projekt seit Jahren begleiten, freuten sich darüber, dass dieses Haus endlich gebaut wird“. Beide hoffen auf eine kurze und störungsfreie Bauzeit.

Lob für Einsätze und Jugendarbeit

Bürgermeisterin Alice Gerken wies unter anderem darauf hin, wie wichtig das THW für die Gemeinden Ganderkesee und Hude sei – nicht nur bei Bränden und Hochwasser, sondern beispielsweise auch bei Hilfeleistungen für den Fasching. Sie lobte die gute technische und personelle Ausstattung und vor allem die Jugendarbeit. Sie blickte noch einmal zurück auf die Diskussionen über einen möglichen neuen Standort – zum Beispiel zusammen mit der neuen Feuerwehr am Wellenhofsweg –, begrüßte am Ende aber den Beschluss, am alten Standort etwas Neues zu bauen. Dafür habe die Gemeinde auch einen Teil des Gehweges abgegeben, um das Projekt zu ermöglichen.

Zuerst wird Teil der alten Fahrzeughalle abgerissen

Bei dem ersten Bauabschnitt geht es laut THW darum, die erste Hälfte der alten Fahrzeughalle abzureißen, um auf der freigewordenen Fläche und dem benachbarten Grün zunächst ein neues, 25 mal zwölf Meter großes Unterkunftsgebäude zu errichten. Nach dem Umzug aus dem alten Gebäude folgt der Abriss der alten Unterkunft und des zweiten Teils der Fahrzeughalle, um dann eine neue Halle, ebenfalls mit den Maßen 25 mal zwölf Meter, für den Fuhrpark des THW-Ortsverbandes mit zehn Fahrzeugen einschließlich Anhänger zu bauen. Zwischen den beiden neuen Gebäudeteilen könnte zusätzlich ein neues Materiallager entstehen.


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