Gäste willkommen in Ganderkesee Villa Hohenböken in allmählichem Wandel

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Hohenböken. Tinke Schmidt und Rainer Tönjes betreiben das Gästehaus Villa Hohenböken seit einem Jahr. Zu Übernachtungen und Feiern im Haus soll mehr Kultur kommen.

Das Gästehaus Villa Hohenböken am Ammerweg wird bei laufendem Betrieb Stück für Stück auf Vordermann gebracht. „Wir sanieren und renovieren da, wo es nötig und gerade möglich ist“, berichtet Mit-Inhaber Rainer Tönjes. Vor allem der Kaminsaal im Haupthaus und der große Saal im Nebengebäude sind prima in Schuss gebracht. „In den Saal kommt noch ein neuer Tresen“, so Tönjes, „er ist bestellt und wird in Kürze geliefert.

In Hohenböken Fuß gefasst

Tinke Schmidt und Rainer Tönjes sind in der über 100 Jahre alten Villa, einst gebaut als Landsitz für einen Bremer Kaufmann, gut angekommen. „Hier gibt es tolle Menschen. Hier fühlen wir uns sehr wohl“, betont Schmidt, die die imposante Villa auf dem höchsten Hügel Hohenbökens mit ihrem Partner vor einem Jahr übernommen hat. Das erste Jahr buchen sie als erfolgreich ab. Zahlreiche Besucher wurden begrüßt, und bei kleinen und großen Festen wurde ausgelassen gefeiert.

Kleiner Kamin-, großer Festsaal

Zuvor eine christliche Bastion, die selbst die nächsten Nachbarn nur von außen zu sehen bekommen hätten, stehe die Villa nun Mensch mit unterschiedliche Interessen offen, berichtet die Inhaberin. „Wir sind von Montag bis Freitag vor allem ein Gästehaus für Selbstversorger“, berichtet Tönjes, „mit einer Küche auf jeder Etage.“ Insbesondere an den Wochenenden wird viel gefeiert, runde Geburtstage zum Beispiel im Kaminsaal des Haupthauses für Gesellschaften bis 50 oder gar 60 Personen. Im großen Saal im Nebengebäude können Hochzeiten und ähnliche Feste mit bis zu 150 Gästen gefeiert werden. Für Versammlungen und Vorträge kann der Saal mit 500 bis 600 Plätzen bestuhlt werden.

Hochzeit im Hollywood-Stil

„Eine Trauung im Garten gab es auch schon“, erinnert sich Tönjes, „und anschließend eine rauschende Feier mit viel Pomp und Plüsch wie in einer Hollywood-Inszenierung.“

Gäste bringen Deko mit

„Wir sind keine Gastronomen. Wir vermieten unsere Räume“, stellt Schmidt klar. „Wer feiern will, dekoriert den Raum nach eigenem Gefallen“, ergänzt Tönjes. Dank guter Kontakte können die Betreiber Kontakte zu Caterern herstellen. Kaffee und Kuchen werden auf Wunsch vom Gästehaus gestellt.

Flohmarkt wird wiederholt

Nach den herausragenden Ereignissen des ersten Jahres gefragt, erinnert sich Schmidt sofort an den Flohmarkt mit 1000 Besuchern. „Ich habe endlos viele Gruppen durch unser Haus geführt“, sagt sie. Am 22. Juli ab 14 Uhr soll es den nächsten Flohmarkt geben. In bester Erinnerung haben die Betreiber auch den kurzfristig eingeschobenen Theaternachmittag mit Kaffee und Kuchen der Speelkoppel Hoyerswege. „Für solche Aufführungen haben wir die Bühne im Saal vergrößert“, berichtet Tönjes. Überhaupt wünschen sich die Hohenbökener mehr Kultur in ihrem Haus, Musik, Kabarett und Ausstellungen zum Beispiel. Schmidt ermuntert Interessierte, sich zu melden.

Platz für Wohnmobile

In den nächsten Tagen und Wochen steht der Frühjahrsputz in der Parklandschaft rings um die Villa an. Dann will Tönjes einen Stellplatz für Wohnmobile herrichten. „Er wird am 27. April ab 18 Uhr eingeweiht“, kündigt er an. Einen Tag der offenen Tür mit Rahmenprogramm gibt es am 3. Oktober.


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