Voice Kid ist in den Sing offs Wildeshausens Heavy-Metal-Klaas kommt weiter

Von Alexandra Wolff

Eliza, Klaas und Chiara C. bringen bei „The Voice Kids“ die Bühne nahezu zum Einstürzen. Foto: SAT.1/André KowalskiEliza, Klaas und Chiara C. bringen bei „The Voice Kids“ die Bühne nahezu zum Einstürzen. Foto: SAT.1/André Kowalski

Berlin/Wildeshausen. Klaas Müller (11) aus Wildeshausen ist in der Sat1-Casting-Show „The Voice Kids“ einen Schritt weiter gekommen. Der zweite Teilnehmer aus Wildeshausen Marcel Mirsa (12) hat es nicht geschafft, konnte aber ein dickes Lob kassieren.

Das Daumendrücken am Sonntag hat sich gelohnt: Klaas Müller aus Wildeshausen ist in der Sat1-Casting-Show „The Voice Kids“ weiter. Der 11-Jährige hat einem Spitznamen „Heavy-Metal-Klaas“ wieder alle Ehre gemacht. Jurymitglied Mark Forster hat ihm diesen Spitznamen bereits nach dem Blind Audition, der ersten Phase der Casting-Show verpasst.

Und schon wieder hat Klaas es geschafft, den Sänger von sich zu überzeugen: „Ich habe bei ‚The Voice Kids‘ noch nicht gehört, dass einer so abrockt“, begründet Mark Forster („Chöre“) seine Wahl.

Miteinander statt Gegeneinander

Die zweite Phase, das Battle, hat er also für sich entschieden. Im Battle treten drei Mitglieder eines Teams gleichzeitig mit einem Lied gegeneinander an. Jedes der drei Jurymitglieder (Mark Forster, Max Giesinger und Nena und ihre Tochter Larissa, zusammen auch Larena genannt) ist zugleich Coach für eine Teilnehmergruppe. Klaas ist in seinem Battle zusammen mit Eliza (12) und Chiara (14) aufgetreten. Dass die drei Jugendlichen gegeneinander antreten, war bei dem Auftritt nicht zu spüren. Eine Gruppenumarmung nach dem Lied, man merkt, dass die drei sich angefreundet haben.

Larissa hat das Trio als „sehr verschieden“ bezeichnet: Eliza inszeniert sich als Kätzchen, Chiara wirkt nicht nur wegen des Altersunterschieds am reifsten und dazwischen Klaas, der Hahn im Korb. „Auf jeden Fall“, grölt er in bester Metal-Manier, als er gefragt wird, ob er „bereit für die Party“ sei. Im Interview darauf antwortet er hingegen mit einer Stimme, die einen daran erinnert, dass der Wildeshausener noch gar nicht im Stimmbruch gewesen sein kann: „Der Auftritt war megageil, wir haben alles richtig gemacht, die Bühne gerockt.“

Klaas muss jetzt die Zuschauer überzeugen

Klaas ist jetzt also in den Sing offs, wo er sich in einer Liveshow nicht nur dem Urteil der Jury, sondern auch dem der Fernsehzuschauer stellen muss.

Ein Glück, dass Marcel Mirsa, ebenfalls aus Wildeshausen, leider nicht zuteilwird. Er sang zusammen mit Phil (14) und Joey (13) „Use somebody“ von den Kings of Leon. Ihr Trainer Max Giesinger hat sich für Phil entschieden – bescheinigte Marcel aber immerhin, dass er sich weiterentwickelt habe: „Du warst so sehr, sehr schüchtern. Das hast du jetzt echt gelöst, hast viel offener gewirkt und Kontakt zum Publikum bekommen.“