Gemeinde fordert Grünrückschnitt Verkehrssicherheit in Ganderkesee leidet unter Wildwuchs

Von Thorsten Konkel

Sollte behindernder Bewuchs von gemeindeeigenen Flächenausgehen, nehmen die Mitarbeiter vom Kommunalservice unter (04222) 9465-0 Meldungen dazu entgegen. Symbolfoto: Thorsten KonkelSollte behindernder Bewuchs von gemeindeeigenen Flächenausgehen, nehmen die Mitarbeiter vom Kommunalservice unter (04222) 9465-0 Meldungen dazu entgegen. Symbolfoto: Thorsten Konkel

Ganderkesee. Nicht zurückgeschnittene Pflanzen können die Verkehrssicherheit gefährden, darauf weist die Verwaltung zum Frühlingsbeginn hin. Grundstückseigentümer und Nutzungsberechtigte sollten darum prüfen, ob Pflanzen auf ihren Grundstücken zurückgeschnitten werden müssen.

Dies sollte vor allem im Bereich von Straßenkreuzungen und -einmündungen geschehen. Häufig behinderten Äste oder Sträucher den fließenden Verkehr.

Betroffen seien auch Fußgänger und Radler, wenn das Grün auf Geh- und Radwege ragt.

Kinder in Gefahr

Besonders gefährdet sind demzufolge Kinder, die nach der Straßenverkehrsordnung bis zum vollendeten achten Lebensjahr mit ihrem Rad den Gehweg benutzen müssen. Durch überhängende Zweige und Äste würden sie zum Ausweichen auf die Straße gezwungen.

Auch Verkehrszeichen und Straßenschilder müssten gut sichtbar sein, heißt es. In diesem Zusammenhang weist die Verwaltung darauf hin, dass Grundstückeigentümern eine Mitschuld an einem Verkehrsunfall und eine entsprechende Schadensersatzpflicht wegen Sichtbehinderung durch Bewuchs zugesprochen werden können. Sollte behindernder Bewuchs, der von gemeindeeigenen Flächen ausgeht, übersehen worden sein, nehmen die Mitarbeiter vom Kommunalservice unter (04222) 9465-0 Meldungen dazu entgegen.